Aktionen an Adventssamstagen

Ohligser City gut besucht

Am Adventssamstag war der Nikolaus in der Ohligser Fußgängerzone unterwegs, der kleine Gaben an Kinder verteilte. Foto: Christian Beier
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Am Adventssamstag war der Nikolaus in der Ohligser Fußgängerzone unterwegs, der kleine Gaben an Kinder verteilte.

Werbegemeinschaft organisiert kleine Aktionen an Adventssamstagen.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Ohligs. Nicht nur der Nikolaus hatte am Samstag in der Ohligser City schwer zu schleppen. Viele Kunden eilten mit Tüten voller in den Läden gekaufter Bücher, Süßigkeiten oder Klamotten durch die Düsseldorfer Straße. Mit seinem Jutesack voller süßer Überraschungen lief der Nikolaus durch mit Tannenbäumen geschmückte Fußgängerzone und verteilte großzügig seine Gaben an Kinder. Der Weihnachtsdürpel fällt in diesem Jahr aus. Die OWG organisiert stattdessen an den Adventssamstagen den Ohligser Weihnachtsbummel mit Aktionen.

Er mache den „Job“ als Nikolaus seit vielen Jahren im Auftrag der Ohligser Werbegemeinschaft (OWG) – nach wie vor mit riesigem Vergnügen, erzählte Zahnarzt Achim Lück, der in seinem Kostüm mit weißem Rauschebart plus Mund-Nase-Schutz nicht zu erkennen war. „Und gerade in der augenblicklich etwas düsteren Zeit finde ich es besonders wichtig, bei den Kleinen für gute Laune und Fröhlichkeit zu sorgen.“

Warteschlangen vor vielen Geschäften

Trotz des geschäftigen Vorweihnachtstrubels herrschte Achtsamkeit vor: Jeder hatte seinen Mund-Nase-Schutz in Reichweite dabei, um ihn beim Betreten eines Ladens schnell aufsetzen zu können. Viele ließen ihn auch direkt auf dem Gesicht – angesichts mancher Menschen-Trauben, etwa beim Anstehen für ein Würstchen am Stand der Metzgerei Jacobs, sicher keine schlechte Idee.

Solinger Händler ziehen gemischte Bilanz

Schlangen gab es auch vor kleinen, offenbar beliebten Geschäften wie dem „Schokoladenreich“ von Aida Glindmeier. Geduldig warteten Kunden darauf, zum Einkauf eintreten zu können, damit kein Gedränge vor der Theke entstand. „Es ist viel los heute“, sagte Aida Glindmeier. „Aber alles läuft harmonisch und diszipliniert ab, man spürt schon, dass sich die Leute an die Pandemie- Bedingungen gewöhnt haben.“ Die seit Samstag geltende 2G- Regel galt nicht für das „Schokoladenreich“: Das Geschäft fällt mit seinen Naschereien unter Lebensmittelhandel.

Auch im „Teeblatt“ konnte mit dieser Begründung auf eine Kontrolle von Impf- und Genesenen-Zertifikaten verzichtet werden.

Das Schuhhaus Rösler vermeldete dagegen, dass man schon einige Kunden ohne geltende Impfbescheinigung habe wegschicken müssen. „Wir bieten nun an, Ware vorzubestellen und wie beim Lockdown durch die offene Ladentür hinauszureichen“, hieß es.

Sabine Smith und ihre Tochter genossen den Bummel durch das vorweihnachtliche Ohligs. Sie hatten als Geimpfte keinerlei Problem mit der neuen Regel: „Nur mit solchen verschärften Maßnahmen haben wir den ganzen Schlamassel irgendwann hinter uns“. Eine Meinung, die offenbar stark vertreten war, denn in allen Läden herrschte Betrieb. Das galt auch für den ehemaligen Kiosk, dem künftigen Wein-Bistro auf dem Marktplatz. Öffnen werde das Lokal erst im neuen Jahr, so Mitarbeiterinnen. In der Adventszeit gebe es einen Glühwein-Ausschank.

Aktion

Zum Ohligser Weihnachtsbummel werden am kommenden Adventssamstag, 11. Dezember, die Clowns Ötti und Ferdi in der Fußgängerzone unterwegs sein, um gute Laune beim vorweihnachtlichen Einkaufen zu verbreiten.

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