Offene Fenster erinnern an die Flut

Charity-Veranstaltung in Unterburg

Von Kristin Dowe

Zehn Wochen sind vergangen, seitdem das durch Starkregen verursachte Hochwasser in Solingen und vielen anderen Orten Deutschlands verheerende Schäden angerichtet hat. Den Stadtteil Unterburg hatte das Unwetter besonders schwer getroffen.

Wer heute den Ortseingang dort passiert, könnte auf den ersten Blick den Eindruck gewinnen, dass der Alltag in den beschaulichen Stadtteil zurückgekehrt ist. Doch dies ist keineswegs der Fall.

Um darauf aufmerksam zu machen, dass Unterburg noch immer dringend Hilfe benötigt und für die Reparaturen beziehungsweise den Wiederaufbau von Gebäuden weiter auf Spenden angewiesen ist, haben einige Burger eine Charity-Veranstaltung unter dem Motto „Tag der offenen Fenster“ organisiert. So werden die Teilnehmer der Aktion am Samstag, 25. September, von 11 bis 18 Uhr auf der Wupperinsel (am Brezelbäcker, Schlossbergstraße) die Fenster ihrer Häuser öffnen. Damit möchten sie den Besuchern einerseits einen Einblick gewähren, wie schwer die Zerstörung noch immer ist, ihnen aber auch zeigen, welche Sanierungsschritte mit Hilfe von Spenden schon möglich waren.

Darüber hinaus ist ein kleines Konzert geplant

Für Verpflegung mit Kaffee und Kuchen, Grillwurst und Salaten ist laut den Veranstaltern gesorgt. Außerdem stehen Gespräche über das Hochwasser, künstlerische Beiträge sowie eine Tombola auf dem Programm. „An den Häusern werden die Wasserstände markiert und Fotos der schrecklichen Katastrophe ausgestellt sein“, kündigt Stephanie Kalter, eine der Organisatorinnen, an.

Aus Handel und Industrie werden Spenden verlost – die Einnahmen des Losverkaufs werden vollständig den Hochwassergeschädigten zugutekommen. Darüber hinaus ist um 14 Uhr ein kleines Konzert und vieles mehr geplant.

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