Frühere Messermacher-Messe

Neue Messe „Knife“ hat schon 50 Anmeldungen

Stellten die „Knife“ vor (v. l.): Thomas Hauschild, Dr. Sixt Wetzler, Joachim Radtke, Nadja Alhaus, Dr. Isabell Immel, Jens-Heinrich Beckmann und Dagmar Becker.
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Stellten die „Knife“ vor (v. l.): Thomas Hauschild, Dr. Sixt Wetzler, Joachim Radtke, Nadja Alhaus, Dr. Isabell Immel, Jens-Heinrich Beckmann und Dagmar Becker.

Der Nachfolger der eingestellten Messermacher-Messe findet am 9. und 10. Mai 2020 im Theater und Konzerthaus Solingen statt.

Von Anja Kriskofski

Seit 15. August ist die Internet-Seite für die neue Messer-Messe „Knife 2020“ online. Rund 50 Aussteller hätten sich seitdem bereits angemeldet, berichtet Dr. Isabell Immel, Leiterin des Deutschen Klingenmuseums. „Das ist großartig.“ Die „Knife“ findet am 9. und 10. Mai 2020 zum ersten Mal im Theater und Konzerthaus statt. Sie löst die ehemalige Messermacher-Messe für handgemachte Messer ab, die das Klingenmuseum eingestellt hat.

„Mit der Knife haben wir ein tolles Format gefunden, das viel Potenzial hat“, ist Immel überzeugt. Sie und ihr Stellvertreter Dr. Sixt Wetzler hatten die alte Messe unter anderem aus personellen und organisatorischen Gründen abgesagt. Sie wollen mehr Zeit, um das Klingenmuseum neu auszurichten. Bei der „Knife“ sind nun verschiedene Partner mit im Boot. Um die Organisation der Veranstaltung kümmert sich die Kölner Eventagentur b.effective. Das Stadtmarketing ist ebenso beteiligt wie die Deutsche Messermacher Gilde und die Solinger Schneidwarenindustrie. „Wir wollen ein Format, das dem Ruf Solingens als Klingenstadt gerecht wird“, sagt Kulturdezernentin Dagmar Becker (Grüne).

Dazu passe das Theater und Konzerthaus als neuer Veranstaltungsort. Das Klingenmuseum platzte bei den jährlichen Messermacher-Messen aus allen Nähten. Immel: „Einem Drittel der Aussteller mussten wir stets absagen.“ Das Theater sei mit seiner Anbindung, den Parkplätzen und den Unterbringungsmöglichkeiten für eine Fachmesse gut geeignet. Und statt für 100 Aussteller wie am Gräfrather Klosterhof habe man dort Platz für 150 bis 200 Stände.

Die Messe soll im unteren und oberen Foyer des Konzerthauses stattfinden, weitere Räume könnten hinzugenommen werden. Dort soll es Bereiche für die Aussteller aus dem Messermacher-Handwerk ebenso geben wie für heimische Schneidwarenfirmen. „Wir hoffen auf eine starke Solinger Beteiligung“, sagt Dr. Sixt Wetzler, stellvertretender Leiter des Klingenmuseums. Die „Knife“ könne ein „Aushängeschild für die Stadt werden“, erklärt Jens-Heinrich Beckmann, Geschäftsführer des Industrieverbands Schneid- und Haushaltswaren.

Rahmenprogramm wird noch geplant

Aussteller können sich über die neue Internetseite anmelden, die auch auf Englisch verfügbar ist. Diese zeigt das bewegte Logo der Veranstaltung: Das Wort „Knife“ ist wie mit einem Messer durchschnitten. Durch die Buchstaben ist zu sehen, wie glühendes Metall mit dem Hammer bearbeitet wird. Funken sprühen.

Besucher finden online die Eintrittspreise (12 Euro für einen Tag, 20 für zwei), aber auch touristische Informationen. Das Rahmenprogramm wird noch geplant. So seien Firmenführungen und Workshops angedacht. Auch ein mobiler Barbershop sei eine Idee, so Wetzler.

www.knife-solingen.de

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