Neue Kreuzung bindet zunächst nur Haaner Gewerbegebiet an

Auf einem Streifen rechts des Autobahnzubringers ist das Gewerbegebiet Fürkeltrath II geplant. Auf der Fläche gegenüber schafft die Stadt Haan Gewerbe- flächen.Archivfoto: Uli Preuss
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Auf einem Streifen rechts des Autobahnzubringers ist das Gewerbegebiet Fürkeltrath II geplant. Auf der Fläche gegenüber schafft die Stadt Haan Gewerbe- flächen.Archivfoto: Uli Preuss

Stadt reagiert auf Kritik der Ittertal-Bürgerinitiative

Von Andreas Tews

Die Stadt Solingen beteiligt sich mit 250 000 Euro an den Kosten für eine neue Kreuzung am Autobahnzubringer Roggenkamp. Dazu habe sie sich – mit Zustimmung der Politik – im Jahr 2018 vertraglich verpflichtet, berichtet das Rathaus und weist damit Kritik der Bürgerinitiative „Rettet das Ittertal“ zurück. Die hatte der Stadt vorgeworfen, sie wolle Fakten für das noch nicht beschlossene Gewerbegebiet Fürkeltrath II schaffen, indem das Geld im Haushalt eingeplant werde.

Mit der Kreuzung soll nicht nur das Gewerbegebiet Fürkeltrath II an den Roggenkamp angeschlossen werden, sondern auch das Haaner Gewerbegebiet „Nördlich Backesheide“. Dort werden nach Angaben der Stadtverwaltung in diesem Jahr die Bauarbeiten für eine Niederlassung der Daimler AG beginnen.

Weil die Planungen in Haan bereits konkret seien, trage die Nachbarstadt auch den Großteil (85 Prozent) der jetzt anfallenden Kosten, berichtet das Rathaus. Der Solinger Anteil entspreche den 250 000 Euro, die in den Etat eingeplant werden sollen.

Die Straße wird im Bereich des geplanten Verkehrsknotens verbreitert, um Platz für Abbiegespuren zu schaffen. Die Kreuzung werde zunächst nur dreiarmig – mit Abzweig auf Haaner Seite – angelegt. Der vierte Arm – auf Solinger Seite – werde erst gebaut, wenn sicher sei, dass Fürkeltrath II komme, versichert das Rathaus. Auch die jetzt geplante Ampelanlage werde nur die Haaner Zufahrt einbinden. An den Kosten dafür beteilige sich Solingen noch nicht.

Allerdings sei es sinnvoll, die baulichen Voraussetzungen für eine Zufahrt zum Solinger Gewerbegebiet zu schaffen. So spare man bei einer Realisierung Kosten und vermeide, dass der Roggenkamp erneut aufgerissen werden müsse. Das Rathaus betont: „Auf Solinger Seite findet jetzt kein Ausbau statt.“ Wenn der aber umgesetzt werde, müsse die Stadt Solingen für die Kosten dafür aufkommen.

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