Ehemaliges Union-Stadion

Das Neubaugebiet „Heimspiel“ ist fast ausverkauft

Vier von insgesamt 72 Häusern des „Heimspiels“ auf dem früheren Stadion-Gelände am Hermann-Löns-Weg werden bald fertig sein. Verkauft sind fast alle Immobilien. Foto: Christian Beier
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Vier von insgesamt 72 Häusern des „Heimspiels“ auf dem früheren Stadion-Gelände am Hermann-Löns-Weg werden bald fertig sein. Verkauft sind fast alle Immobilien.

Die 68 Einzelobjekte auf dem Gelände des ehemaligen Union-Stadions werden jetzt errichtet. Das O-Quartier ist auch gefragt.

Von Philipp Müller

Der Projektentwickler Dirk Brockmeyer ist mehr als zufrieden. Das von ihm verantwortete Neubaugebiet am Hermann-Löns-Weg liege nicht nur im Zeitplan, auch die Vermarktung laufe sehr gut. Zusammen mit der Solinger Immobilien-Firma Kubikom sei die letzte Phase des Verkaufs von Häusern bereits gestartet. Die sechs Mehrfamilienhäuser seien schon im Dezember 2018 an den Investor PSD Bank Rhein-Ruhr veräußert worden. Insgesamt sei das Projekt, das auf den Namen „Heimspiel“ hört, auf sehr gutem Weg.

Standpunkt von Philipp Müller

Brockmeyer arbeitet für die Firma BPD Immobilienentwicklung, die das alte Stadiongelände von der Stadt Solingen erworben hatte. In mehreren Bauabschnitten entstehen 66 Einfamilien- beziehungsweise Doppelhäuser und die sechs Mehrfamilienhäuser. Baugebinn dafür ist im Dezember. Für vier Einfamilienhäuser ist der Spatenstich längst erfolgt, sie sollen im ersten Quartal 2020 an die neuen Eigentümer übergeben werden. Für weitere 18 Häuser erfolgt der Baubeginn im nördlichen Bereich des Geländes Anfang kommenden Jahres. „Auch diese Häuser sind verkauft“, berichtet Brockmeyer. Das gelte bis auf ein oder zwei Häuser auch für die 28 Häuser, deren Verkauf im Frühherbst startete. Die letzte Phase der Vermarktung für 16 weitere Einfamilienhäuser laufe schon. „Davon ist die Hälfte verkauft oder reserviert“, erklärt er.

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Der Baufortschritt hänge im kommenden Jahr weiter davon ab, wie schnell die Erschließung des gesamten Geländes verlaufe. Er sei aber zuversichtlich, dass bis zum Jahresende 2022 alle Häuser übergeben worden seien.

„Wir haben sehr viel Nachfrage aus dem Raum Düsseldorf und Köln.“
Dirk Brockmeyer, Projektentwickler von Bauherr BPD

Als Käufergruppe seien nicht nur Solinger aufgetreten. „Wir haben sehr viel Nachfrage aus dem Raum Düsseldorf und Köln“, erklärt der Entwickler für Bauprojekte. Damit zeige sich, dass man mit dem Angebot gut in die Zeit passe, in der sich die Preise in den Ballungszentren am Rhein stark nach oben entwickelt hätten.

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Das Projekt am Hermann-Löns-Weg hatte viele Emotionen bei den früheren Anhängern von Union Solingen ausgelöst. Selbst 30 Jahre nach dem Abstieg aus der zweiten Fußballbundesliga sind die Erinnerungen an goldene Zeiten noch frisch. Doch die Stadt hatte das Stadion aufgegeben, weil ein Umbau in eine den Vorschriften entsprechende Arena für höherklassigen Fußball nicht möglich war. Zugleich beschloss die Politik, mit dem Verkaufserlös die klammen, kommunalen Kassen zu füllen.

OHLIGSER „HEIMSPIEL“

PROJEKT Auf dem ehemaligen Stadion-Gelände am Hermann-Löns-Weg entstehen zwei freistehende Einfamilienhäuser, 36 Doppelhaushälften, 28 Reihenhäuser und sechs Mehrfamilienhäuser. Die Grundstücksflächen reichen von 150 bis 440 m², die Fertigstellung ist Zug um Zug bis Ende 2022.

BPD greift im Neubaugebiet aber das Thema Stadion auf. So erklärt BPD-Sprecherin Sandra Joern: „In Anlehnung an das ehemalige Fußballstadion trägt das Wohnprojekt den Namen Heimspiel. Dabei greift die Anordnung der Häuser die alte Form des Stadions auf, während im inneren Bereich der Gärten genügend Platz zur Verfügung steht, um wieder die Bälle rollen zu lassen.“

Sparkasse Solingen vermarktet das O-Quartier erfolgreich

Das „Heimspiel“ ist nicht das einzige Großprojekt in Ohligs. Das O-Quartier am Marktplatz wird 308 Wohnungen groß. 176 davon hatte die Süddeutsche Krankenversicherung als Anlage von Bauherr Kondor Wessels erworben. Weitere 72 die Stadt-Sparkasse Solingen. Sie verkauft auch 60 Eigentumswohnungen. Sparkassensprecher Martin Idelberger spricht von einer Situation der „extrem guten Vermarktung“. Mehr als 40 der 2,5 bis 4,5 Zimmer großen Einheiten seien vergriffen. Ab dem vierten Quartal 2020 biete die Sparkasse dann die eigenen 72 Mietwohnungen an. 

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