Aktion

Nerd Night bietet große Abwechslung

Michael Kraus nutzte die Nerd Night im Haus der Jugend zum „Yu-Gi-Oh!“-Spielen.
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Michael Kraus nutzte die Nerd Night im Haus der Jugend zum „Yu-Gi-Oh!“-Spielen.

Haus der Jugend beteiligte sich an der Aktion „Nachtfrequenz“.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Fans von Gaming, Mangas und Pen-and-Paper-Rollenspielen waren am Samstagabend im Haus der Jugend genau richtig. Als Beitrag zur nordrhein-westfälischen Aktion „Nachtfrequenz“ hatte die Jugendeinrichtung zu einer Nerd Night eingeladen. Rund 60 Spielbegeisterte seien bis zum frühen Abend da gewesen, erzählte Yannick Schwebel vom Haus der Jugend. „Viele haben nur mal eine halbe Stunde ein bisschen rumgeguckt, einige haben Feuer gefangen und sitzen seit dem Startschuss um 16 Uhr an den Spielkonsolen oder den Tischen mit den analogen Spielkarten.“

„Das hab ich früher so gerne gespielt, lass uns mal“, kam ein Begeisterungsruf aus der „Games Corner“, wo einige Mädchen sich nach etwas Wartezeit den Joystick von ihren Vorgängern auf dem bereitgestellten Sofa erobert hatten und nun die bekannte Figur Mario durch seine digitale Aufgabenwelt hüpfen ließen.

Eigentlich war ein anderes Programm vorgesehen

Pac-Man und Tetris waren auf Arcade-Automaten im Angebot. „Die haben wir zum Teil aus anderen Solinger Häusern der Jugend geliehen, zum Teil schon vor einiger Zeit mit interessierten Jugendlichen selbst gebaut“, erzählte Schwebel. „Der Abend heute ist also kein neues Angebot, aber ein verdichtetes, weil heute ganz viel parallel zur Verfügung steht und man von einem zum anderen wechseln kann.“

Freunde von Kartenspielen konnten sich bei „Magic: The Gathering“ und „Yu-Gi-Oh!“ ausprobieren. Ältere Jugendliche tauchten begeistert und mit viel Freude in die Welt der „Dungeons and Dragons“ ein. „Dabei kreiert man selbst eine Rolle und stattet diese Figur für das Spiel mit Eigenschaften und Equipment aus“, erklärte Yannick Schwebel. Dafür stand der Raum an der Snack-Theke zur Verfügung, eine von den Spielern und Spielerinnen gerne angenommene Fügung, denn so konnten die Kraftreserven immer wieder auf kurzem Wege aufgefüllt werden. Im „Maker Space“ wurden 3D-Modelle erstellt, die das Haus der Jugend in der kommenden Woche kostenlos ausdruckt.

Die Nerd Night sei eine recht einfach zu organisierende Alternative zum eigentlichen Programm gewesen, das abgesagt werden musste, berichtete Yannick Schwebel. Vorgesehen war eine Musiknacht mit ukrainischen Künstlern. „Natürlich war die Absage schade, aber die Jugendlichen haben trotzdem viel Spaß.“

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