Straßenname

Name geht auf Mundart zurück

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In der gesamten Klingenstadt gibt es seit alters her ein Muster.

Der Besitzer eines Grundstücks oder eines Hauses wird im Straßennamen verewigt. So ist etwa die Meisenburg Erinnerung an einen Herrn Meis. Die meisten dieser Bezeichnungen sind hunderte Jahre alt, manche erscheinen in frühen Urkunden des 14. oder 16. Jahrhunderts. Eine Besonderheit stellt hingegen die Straßen- und Hofbezeichnung Mummenscheid dar. Hier lebte ein Friedrich Anton von Mumm, der sich als Obervogt der drei Handwerksbruderschaften im 18. Jahrhundert seine Verdienste bei diversen Streitereien erwarb. Damals wohnte der Walder Bürger Mumm „zu Scheid (Kirchspiel Wald)“, wobei Scheid als Wasserscheide oder Grenze ein bekanntes Mundartwort war. 

Mumm zog später nach Düsseldorf, wo er 1728 starb. 200 Jahre später, mehrere Höfe mit dem Namen Scheid existierten damals, kam der Gedanke auf, hier mehr Orientierungshilfe zu geben. So kombinierten die Stadtväter Ende der 1930er Jahre den Namen des ehemaligen Besitzers Friedrich Anton von Mumm mit dem Walder Ortsbegriff Scheid – und seither heißt der Hof- und Straßenname neben der Zeppelinstraße eben Mummenscheid. -rom-

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