Name erinnert an Hofschaft

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Spurensuche

GRÄFRATH -rom- Dycker Feld und Dycker Straße, zwischen dem Kunstmuseum und Ketzberg, beziehen ihren Namen aus einer historischen Hofschaft Dyck, die seit dem 15. Jahrhundert urkundlich belegt ist. Dyck, so legt es die Solinger Mundart nahe, bedeute Teich, der Nümmener Bach ist nicht fern.

Aber Rudolf Picard hat dazu eine besondere Spielart parat: Er erwähnt für Gräfrath einen „Dycker Diek“ und übersetzt den als „Teich im Dickicht“. Dieser große Teich sei vom Gutsherrn angelegt worden. Auch die historische Karte von Ploennies aus dem Jahr 1715 hält eine Siedlung „Dyck“ bereit. Das war lange Zeit eine naturnahe Idylle. In den sechziger Jahren schuf der Künstler Bernd Löbach hier in seinem lichten Atelier jene berühmten Koks-Plastiken, die früh seinen regionalen Ruhm begründeten. Heute denken wir beim Dycker Feld eher an das gleichnamige Gewerbe- und Industriegebiet, das anfangs auch für Solinger Traditionsfirmen – etwa den Sämereibetrieb Flora Frey im Jahr 1996 – mit der Nähe zur Autobahn 46 erfolgreich punkten konnte.

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