Nachhaltigkeitsspaziergang führt durch Botanischen Garten

Rund 20 Teilnehmende hörten im Botanischen Garten Armin Tofahrn zu. Foto: Christian Beier
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Rund 20 Teilnehmende hörten im Botanischen Garten Armin Tofahrn zu.

Buchautor Armin Tofahrn lud zu einer Erkundungsreise

Von Lukas Hackenberg

Liebe, Demut und Achtsamkeit: Diese drei Worte prägen für den Familienvater Armin Tofahrn sein Verhalten im Umgang untereinander und mit der Natur. Der Wunsch, viele Menschen zum Nachdenken anzuregen, treibt den 60-jährigen Solinger dabei besonders um.

Der Bergische Nachhaltigkeitsspaziergang, der bereits bei der Solinger Nachhaltigkeitskonferenz im Jahr 2019 geplant wurde, jedoch aufgrund der Covid-19-Pandemie mehrmals verschoben werden musste, bildete hierfür den perfekten Anlass. Inmitten der von Blumen und Teichen gesäumten Natur trug Tofahrn einige literarische „Häppchen“ vor, über die sich die rund 20 Spaziergänger rege austauschten.

„Es muss wieder mehr geliebt werden, vor allem im Umgang mit der Natur als einzigartiges Gut“, sagte der Autor, dessen Ziel es ist, Menschen zu versammeln und sich über verschiedene Ideen zur Nachhaltigkeit auszutauschen.

Besonders ins Gewicht fällt für Tofahrn dabei die Gier nach immer mehr Fortschritt, ohne Rücksicht auf die Natur zu nehmen. Für ihn ist es die Kraft der Gesellschaft, welche für einen Wandel sorgen kann: „Der Mensch ist zum Verändern bereit, wir als starke Gesellschaft können viel mehr bewegen, als wir es oftmals vielleicht vermuten“, sagt der Autor.

„Die Natur muss wieder mehr geliebt werden.“

Armin Tofahrn, Autor

Dabei ist es Armin Tofahrn wichtig, den Leuten keinen seiner Gedanken aufzuzwingen. Immer wieder hielt er beim Vortragen seiner Geschichten und Gedichte kurz inne, damit seine Zuhörer die Möglichkeit bekamen, Fragen an ihn und sich selbst zu stellen.

Das Nachdenken über die eigene Lebensweise bildet Tofahrn nach die wichtigste Basis, um den Menschen aufzuzeigen, wie sehr Nachhaltigkeit das Leben eines Einzelnen bestimmt.

Viele der Mitwanderer sah der Autor deswegen heute nicht zum ersten Mal: „Ich war schon einmal bei einer von Armin Tofahrns Lesungen dabei. In Verbindung mit diesem wunderschönen Fleckchen Natur erhält das Ganze natürlich noch mal einen besonderen Charakter“, erzählte eine begeisterte Zuhörerin. Eine andere sah vor allem den aktuellen Zeitgeist in der Veranstaltung widergespiegelt: „Die Wanderung greift zeitgerechte Themen auf und bietet die Möglichkeit, aufgenommene Kritik selber zu hinterfragen“, erzählte sie.

Insgesamt bot der knapp zweistündige Spaziergang durch den Botanischen Garten das, was sich Armin Tofahrn und seine Begleiter gewünscht hatten: Die Möglichkeit, bei schönem Wetter eine entspannte Wanderung zu unternehmen und dabei einige Unterhaltungen zu führen, welche das Thema Nachhaltigkeit auf eine neue Art und Weise in den Köpfen der Menschen verankerten.

Vorschau: Im Botanischen Garten begeben sich Donate Lockenvitz, Leiterin der Heilpraktikerfachschule NRW, und Carmen Dörner, Heilpflanzenexpertin der Stiftung, am Sonntag, 22. August, von 15 bis 17 Uhr auf eine Reise zu den Heilpflanzen des „Capitulare de Villis“ Karls des Großen im Botanischen Garten.

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