Personalie

Nabu-Stadtverband hat einen neuen Vorsitzenden

Mitglieder des Nabu trafen sich im Gemeindesaal der Lutherkirche. Zum letzten Mal agierte Edeltraud Krüger als Vorsitzende. Foto: Tim Oelbermanm
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Mitglieder des Nabu trafen sich im Gemeindesaal der Lutherkirche. Zum letzten Mal agierte Edeltraud Krüger als Vorsitzende.

Edeltraud Krüger übergibt den Stab an Christoph Kalde.

Von Moritz Berger

Es war eine kleine Runde, die über die Zukunft des Nabu-Stadtverbands in Solingen entschied. Lediglich 16 Mitglieder erschienen zur Jahreshauptversammlung des Naturschutzbundes, deren Fokusauf der Wahl eines neuen Vorstands lag. Dass es deutlich mehr Teilnehmer hätten werden können, beweisen rund 360 Mitglieder, die dem Verein mittlerweile angehören. Eine Tatsache, die durchaus als ein Verdienst von Edeltraut Krüger angesehen werden kann. Schließlich bestimmte sie als Vorsitzende viele Jahre die Geschicke des Solinger Stadtverbandes in entscheidender Funktion mit. Jetzt stand sie für das Amt nicht mehr zur Verfügung.

Ihr Nachfolger, Christoph Kalde, lobte Krüger nachdrücklich für ihren Einsatz und die Zeit in der sie dem Verein gedient habe. Kalde ist seit 2013 im Nabu aktiv. Ökologisches Engagement sei essenziell wichtig, erklärte er. Auch als Vorsitzender will er sich weiterhin für mehr Artenschutz und Vielfalt in der Natur einsetzen. „Der Verlust der Biodiversität ist leider ein viel zu wenig beachtetes Problem“, so Kalde. Gleichzeitig sei der Verein sehr gut aufgestellt, berichtet der neue Vorsitzende. Dies sei auch auf die Arbeit von Edeltraut Krüger zurückzuführen, die viele unterschiedliche Gruppen aufgebaut habe, betont Kalde, der ohne Gegenkandidaten ein einstimmiges Votum erhielt.

In Krügers Amtszeit vervielfachte sich die Mitgliederzahl

Weiterhin führte er anerkennend aus, dass in der Zeit von Krüger die Mitgliederzahl deutlich gestiegen ist, was eine „große Leistung“ sei. Als Edeltraut Krüger vor elf Jahren zum Nabu kam, hatte der Stadtverband gerade einmal 80 Mitglieder. Ebenjene blickte auch deshalb zufrieden auf die „sehr lehrreiche Zeit“ zurück, in der sie „tolle neue Menschen kennengelernt und mit vielen in den Austausch getreten“ sei.

Dennoch betonte Krüger, dass der Verein auch viel Arbeit gemacht habe, wenngleich „ehrenamtliches Engagement ebenso viel zurückgibt“. Durch eine Arbeitskollegin ist Edeltraut Krüger im Jahr 2010 zum Nabu gekommen und bis heute geblieben.

Gerade in der Arbeit mit Kindern habe sie sich seither sehr eingebracht, um ihnen die Natur näher zu bringen, erklärte die scheidende Vorsitzende„Schließlich sind sie es, die zukünftig unsere Natur schützen sollen“.

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