Konzert

Musikforum überrascht die Gäste

Festliche Weihnachtsmusik aus verschiedenen Jahrhunderten präsentierte das Neue Musikforum in der Evangelischen Stadtkirche am Fronhof. Viele Zuhörer waren gekommen. Sie mussten 2G nachweisen. Foto: Christian Beier
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Festliche Weihnachtsmusik aus verschiedenen Jahrhunderten präsentierte das Neue Musikforum in der Evangelischen Stadtkirche am Fronhof. Viele Zuhörer waren gekommen. Sie mussten 2G nachweisen.

Beethoven trifft auf „White Christmas“: Blasorchester konzertierte in der Stadtkirche.

Von Klaus Günther

Mit seinem Konzert stimmte das Neue Musikforum die Zuhörer am Samstagabend auf eine festliche Advents- und Weihnachtszeit ein: Die stimmungsreiche Abfolge mit musikalischen Glanzpunkten ist für viele die schönste Zeit des Kirchenjahres. Und gerade jetzt besonders wohltuend, sagt Pfarrerin Jutta Degen. „Gerade in solch einer schwierigen Zeit wie der jetzigen ist das verbindende Element der Musik für die Menschen umso wichtiger.“ Sie empfing die Besucher, die 2G nachweisen mussten, in der Evangelischen Stadtkirche am Fronhof daher überaus herzlich. Schon eine Viertelstunde vor Beginn waren zahlreiche Stühle besetzt. Das Weihnachtskonzert, dargeboten von einem symphonischen Blasorchester, hatte zahlreiche Musikfreunde angezogen.

Dirigent und Leiter Peter Heider wollte den Besuchern einen besonders festlichen Konzertabend bereiten. Der ehemalige Musiker der Bergischen Symphoniker hat das Neue Musikforum 2009 gegründet. Hier vereint er professionelle Musiker, wobei ihm im Notfall auch die Unterstützung von Kollegen der Symphoniker zu Teil wird. Im Konzert am Samstag waren die Bläser dadurch auch mit Schlagwerk verstärkt. Heider gestaltete sein Weihnachtskonzert überaus vielseitig: So überraschte er die Zuhörer gleich zu Beginn mit einer „Hommage to Beethoven“.

Besonders überzeugend war zudem der Auftritt der Mezzosopranistin Maria Hoffmann. Gleich zu Beginn des Abends ließ sie ihre üppige, wohlklingende Stimme in „I Don’t Know How to Love Him“ erschallen. Andrew Lloyd Webber sollte nicht der einzige britische Komponist bleiben, dessen Weihnachtsmusik sie vortrug. Für einen besonderen Effekt sorgte später am Abend das „White Christmas“ von Irving Berlin. „Let all your Christmasses be white“ gelang besonders hinreißend.

Die Besucher wurden plötzlich mit Ausschnitten aus der „Eroika“ und der „Pastorale“ überrascht. Deutlich jünger war die Musik von Markus Götz, dessen festliche Weihnachtsmusik „O sanctissima“ gespielt wurde. Peter Heider scheute sich auch nicht, Weihnachtslieder im Rockgewand zu dirigieren.

Sehr viel Beifall erntete das Klarinettenensemble des Musikforums mit seinem geschmackvollen Auftritt. Am Ende kam noch einmal Beethoven zur Geltung. Nach seiner Neunten ließ Peter Heider schließlich noch eine weitere Zugabe folgen.

Schon zu Beginn hatte Jutta Degen für ein gemeinschaftliches Singen am Ende des Konzertes geworben. Gerne schlossen sich dann auch am Ende des Konzerts die verbliebenen Besucher zusammen und ließen „O Du Fröhliche“ und „Stille Nacht“ erklingen.

Die Besucher taten dabei noch etwas Gutes: Der Eintritt kommt bedürftigen Solingern zugute.

Die Regel

Für Konzerte gilt 2G. So auch für den Besuch von Museen, Theater, Messen, Ausstellungen, Tierpark, Weihnachtsmarkt, Kino oder Bibliothek. Alle Infos und Regeln: www.solingen.de

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