Konzert

Musiker bedanken sich bei Ehrenamtlern

Das Konzert bot Musik jenseits aller Genregrenzen.
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Das Konzert bot Musik jenseits aller Genregrenzen.

„Irgendwie anders“: Ensemble gibt Zusatzvorstellung.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Drei stimmstarke Sänger und Sängerinnen, die begleitet von zwei virtuosen Instrumentalisten unkonventionellen und faszinierenden Stilmix präsentierten, waren am Wochenende in Solingen zu Gast. Auf der Studiobühne des großen Konzertsaales ernteten sie nicht nur am Samstagabend viel Applaus für gut zwei Stunden musikalische Unterhaltung vom Feinsten.

„Irgendwie anders“ war das Programm überschrieben, in dem die Musiker Klassiker neu interpretierten oder zu sogenannten „Mash-ups“ (Musikcollagen) zusammenfügten. Bekanntes und Unbekanntes aus den Genres Pop, Rock, Musical und Schlager fand sich zu harmonischem Vielerlei zusammen und sorgte im Saal schnell für mitwippende Füße und sich steigernden Spontan-Applaus. Mal gemeinsam, mal zu zweit oder alleine begeisterten Anne Hoth, Karen Helbing und Tobias Weis mit ihren voluminösen Stimmen, Dominik Franke am Klavier sowie Christoph Czecham am Schlagzeug.

Für den Sonntagnachmittag hatten das Ensemble Ehrenamtler zu einem Extra-Konzert eingeladen, „um diesen wichtigen Stützen unserer Gesellschaft einmal auf ihre Weise ein dickes Dankeschön zu sagen“, wie es Maik Frömmrich vom Kulturmanagement in seiner Begrüßung formulierte. Klar, dass das musikalische Quintett am Sonntag ohne Gage auftrat. „Ehrenamt also heute vor und auf der Bühne“, so Frömmrich. Knapp hundert Musikinteressierte waren der über die Freiwilligen-Agentur So-Frei und dem Verein Ehrenamt für Kultur ausgesprochenen Einladung gefolgt. „Da wir selbst keine Listen haben, wer alles in Solingen ehrenamtlich tätig ist, haben wir Multiplikatoren angesprochen, die dahingehend vernetzt sind “, sagte Frömmrich.

„Eine tolle Idee“ lobte zum Beispiel Janina Riegel, Vorsitzende des Vereins Ehrenamt für Kultur die Idee zu der Einladung. „Bei uns haben sich knapp 20 Kollegen und Kolleginnen ein Ticket reservieren lassen“.

Ute Koch-Reher war über ihre Mitarbeit im Palliativen Hospiz (PHoS) auf die Veranstaltung aufmerksam geworden und hatte Lust und Zeit, sich die Revue anzuschauen.

Aber auch normale Tickets waren verkauft worden. „Einige spontan heute an der Kasse“, sagte Maik Frömmrich. Es habe sich wohl herumgesprochen, wie toll das erste Konzert am Samstagabend war.

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