Bühne

Musik weckt die Sehnsucht nach Irland

Celtic Rhythms im Theater.

Von Tanja Alandt

Immer noch schmerzen dürften die Handflächen des Publikums, das am Freitagabend nicht nur Celtic Rhythms applaudierte, sondern immer wieder den Takt mitklatschte. Nahezu durchgehend waren die Hände der etwa 300 Besucherinnen und Besucher im Pina-Bausch-Saal in Bewegung. Sie klatschten synchron mit dem Licht, das im Takt aus den Lichtsäulen zwischen den einzelnen Musikern strahlte.

Jeweils auf einem eigenen kleinen Podest spielten und steppten der Keyboarder, der Akkordeon-Spieler, der Violinist sowie der Gitarrist – direkt aus Irland. Von Anfang an ließ sich das Publikum vom Ensemble mitreißen. Mit schnellen Füßen steppten die Tanzpaare über die Bühne.

Schon allein das Klackern sorgte für Begeisterung. Die irische Musik weckte endgültig die Sehnsucht nach Irland. Das neunköpfige Ensemble versprühte viel irische Lebensfreude, aber auch Melancholie. Neben schnellen Rhythmen und „Hey!“-Ausrufen, die das Publikum animierten, gab es ruhige Melodien und sentimentale Lieder. Neben einem Gute-Nacht-Lied sangen sie beispielsweise von der Familie und Beziehungen sowie von Whiskey oder dem Meer.

Während der rund zweistündigen Aufführung wechselten die Künstler im Backstagebereich mehrmals ihr Outfit. Tanzkapitän Andrew Vickers zog – unter Jubeln des Publikums – die Jacke aus und schmiss sie zur kurzen Aufbewahrung ins Publikum.

Eine Verschnaufpause gab es nur selten

Voller Energie galoppierten die Tanzenden und ihr Kapitän mit klackernden Absätzen über die Bühne. Eine Verschnaufpause gab es nur selten, etwa bei Akkordeon- oder Violinen-Solo. Die irische Rahmentrommel Bodhrán präsentiert bei einem Solo, sorgte für Begeisterung. Bis zum Schluss fegten die Tanzenden energiegeladen über die Bühne. Bei einem Tanz bezogen sie tatsächlich drei Besen mit ein.

Fasziniert von den Musikern und der Tanzgruppe waren Elisavet Batsara und ihr Freund Michael Tsantekidis. „Es war superschön“, sagte Batsara begeistert. „Und alle haben mitgemacht“, staunte Tsantekidis. Batsara erzählte, dass ihr Freund am liebsten auf die Bühne gegangen wäre und mitgemacht hätte. „Unser nächstes Reiseziel ist Irland!“

Nach Japan geht es mit „Kokubu – The Drums of Japan“: Mittwoch, 1. Februar, 20 Uhr, Großer Konzertsaal, Theater und Konzerthaus. Karten gibt es ab 36,50 Euro.

www.theater-solingen.de

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