Sauberkeits-Kampagne

Müll-Plakate der TBS stehen bisher an zwei Punkten

Vor einem Monat haben die TBS das erste Plakat „Mensch ist das Kunst oder kann das weg?“ am Parkplatz Lehmkuhle aufgestellt. Es fiel etlichen Bürgern auf.Archivfoto: Sabine Räck
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Vor einem Monat haben die TBS das erste Plakat „Mensch ist das Kunst oder kann das weg?“ am Parkplatz Lehmkuhle aufgestellt. Es fiel etlichen Bürgern auf.Archivfoto: Sabine Räck

Der Solinger Entsorgungsbetrieb prangert mit der Aktion illegale Abfallhaufen an.

Von Andreas Tews

Ihre Premiere hatten die Plakate mit der Aufschrift „Mensch, ist das Kunst oder kann das weg?“ Mitte Juli am Parkplatz Lehmkuhle an der Westhauser Straße in Burg. Inzwischen ist ein zweites Transparent der Technischen Betriebe (TBS) im Bereich Hasseldelle hinzugekommen. Ob diese die gewünschte Wirkung erzielen, sei nach der bisher kurzen Zeit noch nicht zu bewerten, berichtete Rathaus-Sprecherin Birgit Wenning-Paulsen auf Anfrage.

Die Plakate sind Teil einer TBS-Kampagne für eine sauberere Stadt. Die hatten Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) und TBS-Chef Martin Wegner Anfang Juni ins Leben gerufen. Außer den Plakaten gehören dazu unter anderem eine spezielle Werbung für den Mängelmelder auf den Internetseiten der Stadt, zusätzliche Automaten mit Hundekotbeuteln und die Abgabe von Profi-Straßenbesen für 1 Euro an die Bürger.

Die Plakat-Aktion sei auf sechs Monate angelegt, berichtet Wenning-Paulsen. Erst danach könne beurteilt werden, welche Effekte damit erzielt würden. Ein erklärtes Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Bürger auf die „ausgeschilderten“ wilden Müllkippen zu lenken und dadurch andere Bürger davon abzuhalten, selbst ihren Unrat in der Natur oder am Straßenrand zu entsorgen.

Unmittelbar in Verbindung mit den Plakaten haben die TBS laut Wenning-Paulsen noch keine illegalen Müll-Entsorger ermitteln können. Allgemein sei es schwer, die Verursacher festzustellen, erklärt die Stadtsprecherin. In der Regel enthalte der Unrat keine konkreten Hinweise auf Personen oder seine Herkunft.

TBS wollen bei Müllbergen schnell reagieren

Im Zusammenhang mit der Müllentsorgung haben Wegner und Kurzbach die „wilden Müllkippen“ als eines der Hauptärgernisse ausgemacht. Sie bitten hier um die Unterstützung der Bürger. Wer einen illegalen Müllberg entdeckt, kann dies der Stadt über den Mängelmelder im Internet mitteilen. Die TBS versichern, dass sie innerhalb weniger Tage reagieren.

Hier geht es zum Mängelmelder der TBS.

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