Mittagstisch in Solingen

Stöcker bietet bewährte Mittagsgerichte

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Mitarbeiterin Petra Leismann (rechts) überreicht mir das verpackte Mittagsgericht im Stöcker-Hauptgeschäft an der Löhdorfer Straße.

Aufderhöher Backwaren-Betrieb setzt auf regionale Produkte.

Von Daniela Neumann

Solingen. Montags bis freitags ab 11 Uhr gibt es von der Solinger Stöcker Backwaren und Partner GbR in ihren drei größten Geschäften eine Mittagskarte. Diese wird wöchentlich aktualisiert und erscheint montags pünktlich zum Start der entsprechenden Woche auf der Internetseite des Betriebs.

Im Hauptgeschäft an der Löhdorfer Straße in Aufderhöhe sind zwei Gerichte an jedem der Tage im Angebot. Je ein Angebot ist in den Filialen an der Wuppertaler Straße in Gräfrath und an der Beethovenstraße in Mitte an der Grenze zu Merscheid zu finden. Dieses sollte möglichst vorbestellt werden, sagt Ralf Vogelskamp von der 1881 gegründeten Traditionsbäckerei.

Manche Firmen riefen etwa montags an und bestellten dann mehrere Gerichte für den passenden Tag vor. Das Snack-Geschäft gehörte schon vor einigen Jahrzehnten zum Portfolio, und auch der Mittagstisch hat seinen Platz gefunden. Gut liefen alle Eintöpfe, manches Nudel- oder Auflaufgericht sowie Suppen, weiß Vogelskamp. Gern nehme die Kundschaft auch Leberkäse- oder Frikadellen-Brötchen.

Wurst, Rotkohl und Kartoffeln schmecken auch nach Weihnachten noch beziehungsweise wieder.

Von den Frikadellen gingen täglich so 120 aus ihrer Hand, erzählt die mit 30 Dienstjahren sehr erfahrene Mitarbeiterin Petra Leismann vor Ort in Aufderhöhe.

Bei ihr hole ich mein vorbestelltes Mittagsgericht ab: Rotkohl mit Bratwurst und Kartoffeln für 6,50 Euro. Die leckere Bratensoße ist gar nicht extra mit erwähnt, so erwähne ich sie hier bewusst, da sie mit eingekochten Zwiebelstreifchen wunderbar zu dem Essen passt. Bei den Wurstwaren werde kooperiert mit der Gräfrather Metzgerei Jacobs, berichtet Ralf Vogelskamp. „Und das Gemüse bekommen wir aus Langenfeld.“ Der Einsatz regionaler Expertise zahlt sich aus: Die halben geschälten und gekochten Kartoffeln schmecken fein und frisch, der Rotkohl steht dem in nichts nach.

Mittagstisch in Solingen: Kartoffeln, Rotkohl und Wurst erinnern an Weihnachtsdüfte

Das Gericht ist für mich hier und jetzt eine just nachweihnachtliche Erinnerung an diese winterlich-festtaglichen Düfte, die im Dezember zwischen dem Zuhause und den Märkten durch die Gegend wehen. Wäre die Wurst in Stücke geschnitten, könnte sie auch für Currywurst gehalten werden, dazu hätte ich dann lieber Pommes, denke ich schmunzelnd. Oder natürlich eines der schmackhaften Brötchen von Stöcker. Die holen wir uns gern mal am Wochenende in einer der Filialen.

Fazit: Deftiges als Zubrot.

ST-Mitarbeiterin Daniela Neumann nimmt Cafés, Bistros, Restaurants und Gaststätten in Solingen unter die Lupe. Dabei entstanden ist eine bunte Serie über den Solinger Mittagstisch im Test.

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