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Mittagstisch in Solingen: Diese Pizzeria bietet Ursprüngliches

Wegen des gerade vergangenen Sturmes sind zu meiner Besuchszeit noch kaum Gäste in der „O´live“. Sie kommen später. Fotos: Christian Beier
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Wegen des gerade vergangenen Sturmes sind zu meiner Besuchszeit noch kaum Gäste in der „O´live“. Sie kommen später.

In der „O‘live“ am Fronhof gibt es Nudeln und neapolitanische Pizza mit ausgesuchten Zutaten.

Von Daniela Neumann

Solingen. Montags bis samstags von 11.30 bis 17 Uhr gibt es in der Pizzeria „O‘live“ (gesprochen wie die Steinfrucht Olive) am Fronhof in Solingen ein dreifaches Mittagstisch-Angebot. Entweder eine kleine Pizza mit einem Extra-Belag und Salatteller sowie Getränk. Oder einen Salat mit Hähnchenbrust oder Thunfisch. Die dritte Auswahl-Möglichkeit ist Pasta mit wechselnden Zutaten, angeschrieben auf einer Tafel im Eingangsbereich. Da ich auf die Zusammensetzung der Pizza gespannt bin und mal wieder Hunger auf Champignons habe, nehme ich das Pizza-Angebot mit den Pilzen als Wahl-Belag plus grünem Salat und Mineralwasser (Klassiker aus Deutschland) für 8,50 Euro insgesamt.

Basilikumblättchen runden die kleine Pizza nach neapolitanischer Art ab. In der italienischen Stadt soll es die erste moderne Pizza gegeben haben.

Ob mit Solinger Messer, anderem „Werkzeug“ oder fürs Foto auch mit der Hand: Den Verlauf von superdünnem Boden in der Mitte und knusprig-hoher Teigwelle am Rand habe ich so noch nicht oft gehabt. Über Workshops hat sich Koch Erdogan Aytemür in der Kunst der Herstellung neapolitanischer Pizza geschult, berichtet er mir. Sein Bruder Erkan führt den Familienbetrieb in Solingen. „Man kann mit mehreren Komponenten und leckeren Zutaten ein Produkt herausgeben“, beschreibt er seine Leidenschaft. Die ich tatsächlich herausschmecke: pikant-stückige Tomatensoße und Mozzarella „Fior di latte“ tun meinem Gaumen Gutes.

Solingen: Leckerer Beilagensalat mit kräutrig-würzigem Essig-Öl-Dressing

Der Kuhmilch-Frischkäse bekommt durch den holzbefeuerten Steinofen seine cremige Konsistenz, lerne ich. Ich habe den Geschmack noch länger im Mund – prima. Wegen des gerade vergangenen Sturmes sind zu meiner Besuchszeit Anfang der Woche noch nicht so viele Leute unterwegs, sie kommen später. Also Muße für mich, den grünen Salat mit dem kräutrig-würzigen Essig-Öl-Dressing zu essen. Langsam kommen Gespräche in die Gänge. Ruhe – wie für den langzeitgegärten Teig – passt auch mal.

Fazit: Genuss dank feiner Zubereitung.

ST-Mitarbeiterin Daniela Neumann nimmt Cafés, Bistros, Restaurants und Gaststätten in Solingen unter die Lupe. Sie unterzieht für das ST den Solinger Mittagstisch einem Test.

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