Zuwendungsbescheide

Ministerin übergibt Solingen 3,9 Millionen Euro für die Zentren

Unscheinbare Mappe, bedeutsamer Inhalt: NRW-Ministerin Ina Scharrenbach übergab die Zuwendungsbescheide an OB Tim Kurzbach. Foto: Michael Schütz
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Unscheinbare Mappe, bedeutsamer Inhalt: NRW-Ministerin Ina Scharrenbach übergab die Zuwendungsbescheide an OB Tim Kurzbach.

Ina Scharrenbach hatte bei ihrem Besuch Zuwendungsbescheide der Landesregierung im Gepäck.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Im Mittelpunkt des Solingen-Besuches von Ina Scharrenbach (CDU) stand eine unscheinbare Mappe. Deren Inhalt hatte es aber in sich: Zuwendungsbescheide in Höhe von 3,9 Millionen Euro übergab die NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung an Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD). Mit dieser Summe unterstützt die Landesregierung vier Projekte in der Stadt.

Die Mittel stammen aus dem Städtebauförderprogramm, in das Solingens vier Stadtteilentwicklungskonzepte (ISEK) aufgenommen wurden. „Es freut uns besonders, dass das Geld den Stadt- und Stadtteilzentren zugutekommt“, betonte Scharrenbach. Diese seien das Gesicht der Kommunen.

Der mit 2,3 Millionen Euro größte Anteil fließt nach Burg. Die konkreten Maßnahmen sind die Sanierung des Glocken- sowie Batterieturms, des Schlossplatzes und der Schlossterrasse von Schloss Burg. Zudem wird das Hof- und Fassadenprogramm als Teil des ISEK Burg unterstützt.

Über 787 000 Euro können sich die Walder freuen. „Mit dieser Summe können wir in Wald erstmalig ein deutliches Zeichen setzen“, erklärte Stadtdirektor Hartmut Hoferichter. Konkret werden das Stadtteilmanagement, der Verfügungsfonds, die Rahmenplanung für das ehemalige Grossmann-Gelände, die Sanierung des Sportplatzes Adolf-Clarenbach-Straße, die Aufwertung von zwei Spielplätzen und ein Erneuerungskonzept für den Botanischen Garten gefördert.

Bereits ein gutes Stück weiter ist das ISEK Ohligs. 170 000 Euro werden dem Stadtteil im Solinger Westen für Öffentlichkeitsarbeit, Stadtteilmanagement und das hof- und Fassadenprogramm inklusive Eigentümerberatung zur Verfügung gestellt.

Die Übergabe der Zuwendungsbescheide, der auch Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher beiwohnte, fand im Coworking-Space an der Linkgasse statt. Nicht ohne Grund: Mit rund 620 000 Euro greift die Landesregierung dem Rathaus bei der Neuausrichtung der Innenstadt unter die Arme. Konkret werden Bausteine des Konzeptes „City 2030“ gefördert, unter anderem das Citymanagement, ein Mobilitätskonzept, die Umsetzung des Konzeptes Stadtgrün sowie das Hof- und Fassadenprogramm. „Das ist ein wichtiger finanzieller Einstieg“, betonte Hartmut Hoferichter.

Von Ina Scharrenbach gab es derweil ein Lob, dass sich Solingen mit „City 2030“ bereits seit 2018, und damit weit vor der Corona-Pandemie, intensiv mit der Zukunft seiner Innenstadt beschäftigt: „Dazu gratuliere ich Ihnen.“

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