Mini-Züge zeugen von Liebe zum Detail

Liebevolle Kleinarbeit: Die Bahnhofsszenerie ist thematisch den 50er und 60er Jahren nachempfunden. Foto: Andreas Horn
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Liebevolle Kleinarbeit: Die Bahnhofsszenerie ist thematisch den 50er und 60er Jahren nachempfunden.

Club der Modellbahnfreunde Erkrath lud ein

Von Holger Hoeck

Kurze Betätigungen einiger Knöpfe genügten, und schon setzten sich die Züge in Bewegung, Bahnhöfe erstrahlten in hellem Licht. Mit begeisterten Blicken verfolgten junge wie ältere Eisenbahnfreunde anschließend die Fahrten der Modellbahnen über die riesige Anlage, die die Mitglieder des Clubs der Modellbahnfreunde Erkrath e.V. in liebevoller und detailgetreuer Arbeit erschaffen hatten.

Seit Herbst 2019 ist der 30 Mitglieder zählende Verein in einem Teilbereich der ASB-Halle an der Löhdorfer Straße mit einer Fläche von rund 250 Quadratmetern ansässig und präsentierte sich erstmals im Rahmen von Modellbahntagen einer interessierten Öffentlichkeit. „Vorher hatten wir im Keller des Gymnasiums Erkrath Platz für das Ausleben unseres Hobbys gefunden, doch dort war keine Erweiterung mehr möglich. Daher haben wir uns nach neuen Räumen umgeschaut und sind dankbar, hier eine Halle gefunden zu haben, die insbesondere gleichbleibende Temperaturen für unsere modular aufgebaute Anlage verspricht“, erläutert der Vorsitzende Stefan Bückmann.

Die Streckenführung besteht aus einer zweigleisigen Hauptstrecke mit einem achtgleisigen Hauptbahnhof „Erkenrode“, dem der reale Bonner Hauptbahnhof als Vorlage diente. Weiterhin wurden zwei Nebenbahnhöfe „Gruiten“ und „Neandertal“ sowie ein achtgleisiger Abstellbahnhof mit angeschlossenem Bahnbetriebswerk für Dampf- und Diesellokomotiven realisiert.

Große Aufmerksamkeit der Besucher erhielten zudem die Gleiswendel wie auch die einladend gestalteten Landschaften und beeindruckenden Brücken. „Die Landschaft haben wir bewusst in einem einheitlichen Grün gehalten. Sie orientiert sich thematisch an den 50er und 60er Jahren. Da die Anlage ferner in allen Techniken fahrbar sowie analog wie digital steuerbar ist, kann somit jedes System und Fahrzeug der Spuren H0, H0m und N bei uns befahren werden“, ergänzt Vorstandsmitglied Elmar Boms.

Jeden Mittwoch treffen sich die Eisenbahnfreunde und planen gemeinsam neue Projekte. „Bei der Umsetzung kann sich jeder nach seinen Fähigkeiten einbringen, denn der eine ist eher technisch, der andere künstlerisch versiert. Wir ergänzen uns da richtig gut“, erklärt Bückmann den Reiz des zeitintensiven Hobbys. Der aktuell reine Männerverein mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren würde sich sehr über weitere Mitstreiter freuen. Weitere Infos gibt es online.

www.mec-erkrath.de

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