Umwelt-Check

Mehr Nachhaltigkeit hat viele Gesichter: Von Wiege bis Bahre

Über zukunftsfähiges Wohnen informierte SBV-Geschäftsführer Uwe Asbach am Montag im Waschhaus Weegerhof.
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Über zukunftsfähiges Wohnen informierte SBV-Geschäftsführer Uwe Asbach am Montag im Waschhaus Weegerhof.

Serie beleuchtet heute neben natürlichen Ressourcen die Themen Klima, Energie und gesellschaftliche Teilhabe.

Von Daniela Neumann

Solingen. In der vergangenen Woche habe ich für den Umwelt-Check an dieser Stelle Mehrweg-Boxen ausprobiert. Das klappte, einmal informiert, schon ganz gut. Um nachhaltig mit natürlichen Ressourcen umzugehen, gibt es noch einige andere Ansätze.

Quasi ab der Wiege finden sich Möglichkeiten, hier speziell mit gesellschaftlicher Teilhabe im Blick – als Beispiel sei eine Vorleseaktion mit Kindern in der Fuhrgemeinschaft aus dem Programm der laufenden Nachhaltigkeitstage genannt.

Alle Generationen können mit einer der heimischen Natur nahen Dach- und Flächenbegrünung etwas für Hitzeschutz und Erholung tun, lernten Junge wie Alte auch diese Woche in einem Workshop aus dem Projekt Mehrartenräume. In einem weiteren Workshop ging es um insektenfreundliche und pflegeleichte Pflanzen für die Grabgestaltung. Dazu zählen, habe ich erfahren, Spindelstrauch, Salbei, Katzenminze oder Lavendel. Bis zur Bahre kann also an vieles gedacht werden.

Bei mir trägt das Umdenken so langsam Blüten: Als wir eine neue Hecke brauchten und den Vorgarten neu bepflanzen wollten, habe ich geschaut, welche der Pflanzen für Mensch und Tier bei uns gut sind, und etwa Lavendel gekauft. Jetzt geht es für mich künftig wohl darum, mutig zu sein und in Geschäften anzusprechen, wenn ich keine oder kaum entsprechende Angebote finde.

„Nachhaltiges Handeln sollte einfacher sein als nicht nachhaltiges Handeln“, nennt Solingens Nachhaltigkeitsbeauftragte Ariane Bischoff das Motto. Wir Konsumenten können es Verantwortlichen bis in die Bundespolitik über unsere Ansprechpersonen weitergeben. Wir sind schon so viele, ist mein Eindruck, und viele sind schon weiter als ich: Bewegen wir uns miteinander.

Bewegung hat in Solingen von Haus aus etwas mit Klima und Energie als Handlungsfeld zu tun, haben wir mit den O-Bussen doch einen elektrischen Nahverkehr, der zudem mit Öko-Strom betrieben wird und somit Luft sauber hält. Öko-Strom gibt es auch für Privathaushalte, so wie viele weitere nachhaltige Angebote von den Stadtwerken Solingen (SWS).

Sie zeigen dies ebenso auf wie jetzt der Spar- und Bauverein (SBV) seinen Ansatz für mehr Nachhaltigkeit. Gerade junge Leute konnten dazu diese Woche mit Geschäftsführer Uwe Asbach ins Gespräch kommen. Verschiebbare Wände, genossenschaftliche Wohngemeinschaften, Aufstocken von Bestandsgebäuden, generationenübergreifende Gemeinschaft im Alltag waren hier Stichpunkte, genauso wie Infrastruktur. Es soll Folgetreffen geben: Das klingt auf jeden Fall nachhaltig.

Der Umwelt-Check: So lebt es sich nachhaltiger

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