Historisches Foto

Erinnern Sie sich noch an dieses Ereignis?

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Erinnern Sie sich noch an dieses Ereignis? Welche Erinnerungen haben Sie daran?

Auf dem historischen Foto war die Schlachthofstraße in Mitte zu sehen.

Von Katharina Birkenbeul

ST-Leser Bernd Mann hat die Straße noch einen Tag zuvor befahren, bevor der Hang weggebrochen ist, deshalb wusste er auch genau, um welche Straße es sich auf dem Historischen Foto dieser Woche handelt: die Schlachthofstraße am Schlagbaum.

„Die Stützmauer war ein Teil des ehemaligen Straßenbahndepots der Stadt Solingen.“

Ernst-Robert Nouvertné

An der Mauer auf der rechten Seite erkannte auch Regina Mengel die Straße.

Fast 40 Jahre ist es bereits her, dass die Stützmauer an der Schlachthofstraße eingestürzt ist. Sie hielt dem Autohaus, das neu errichtet wurde, nicht stand.

„Der Hang ist vom Gelände vom Autohaus Nouvertné an der Kuller Straße weggebrochen“, erklärte Mengel. Erich Grützel ist sich sicher, dass die Gerölllawine durch den bergischen Regen ausgelöst wurden sei. „Menschen kamen wohl nicht zu Schaden, obwohl nach meiner Erinnerung ein PKW-Fahrer Sekunden vorher die Unglücksstelle passiert hat“, weiß Grützel.

Regina Mengel schätzt das Jahr des Ereignisses auf die 80er Jahre. Fest machte sie das anhand der grünen Uniform mit brauner Hose und weißer Mütze der Polizisten und an den Kennzeichen der Autos, die in der Art vor der Einführung der neuen Kennzeichen üblich waren.

ST-Leser musste nach Einsturz der Mauer Umwege fahren

Ernst-Robert Nouvertné wusste um die Jahreszahl und die Gegebenheiten der Mauer sogar noch genauer: „Die Stützmauer war ein Teil des ehemaligen Straßenbahndepots der Stadt Solingen. Die Stützmauer hat dem im Dezember 1979 neu erbauten Autohauses nebst Stellflächen nicht standgehalten.

Heute steht an der Schlachthofstraße wieder eine neue Mauer.

Der Einsturz erfolgte meines Erachtens Mitte der 80er Jahre. Da es nicht einfach war, einen Unternehmer für den Bau der Stützmauer zu finden, hat sich der Bauunternehmer Günther Kissel mit seinem Bauunternehmen damals der Angelegenheit angenommen und eine neue begrünte Stützmauer errichtet.“

Den Einsturz der Mauer bedauerte Erich Grützel, weil er so längere Wege auf sich nehmen musste: „Da ich zu diesem Zeitpunkt der für diesen Bezirk zuständige Gerichtsvollzieher war, musste ich über längere Zeit Umwege fahren, um zu meinen Kunden zu kommen. Die Schlachthofstraße war für mich immer eine angenehme Abkürzung, wenn ich zum Beispiel von Kunden auf der Kronprinzenstraße zu Kunden auf der oberen Cronenberger Straße wollte.

In dem Autohaus, dessen Mauer weggebrochen war, konnte man hauptsächlich Gebrauchtwagen der Marke Audi und Volkswagen kaufen, erinnerte sich Regina Mengel. Sie selbst erwarb dort um 1988 einen schwarzen Polo für 12 000 D-Mark. Auch ihr Vater und ihr Mann kauften ihre Autos dort.

Neues Rätsel

Erinnern Sie sich noch an dieses Ereignis? Welche Erinnerungen haben Sie daran? Senden Sie uns Ihre Antworten bis Donnerstag, 17.  September, mit dem Vermerk „Historisches Foto“ an Solinger Tageblatt, Redaktion, Mummstraße 9, 42651 Solingen oder redaktion@solinger-tageblatt.de

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