Lumen meldet fast 20 000 Besucher

Strenge Auflagen bei der Saalbelegung

-bjb- Fast 20 000 Besucher im Juli: Dieses erfreuliche Ergebnis gab das Solinger Kino Lumen jetzt bekannt. Die Geschäftsführer zeigten sich beeindruckt: Das bedeute den besten Monat seit Februar 2020. Da sei man auf ein fast identisches Ergebnis gekommen, allerdings ohne Corona-Auflagen. „Die Durststrecke war lang und hart, aber unsere Rückkehr kam turbogeladen und mit einem lauten Knall“, erklärte Geschäftsführer Lutz Nennmann.

Das ging aber nur mit hohem Aufwand: „Im Juli haben wir 1338 Vorstellungen gezeigt mit Öffnungszeiten von bis zu 16 Stunden täglich. Der erhöhte Personalaufwand bei den aufwendigen Arbeiten für die desinfizierende Reinigung der Säle nach jeder Vorstellung kommt noch hinzu. Das sind in Summe sehr hohe Zusatzkosten, die dem tollen Besucherergebnis gegenüberstehen“, so Co-Geschäftsführer Meinolf Thies. Das Kino habe aber großes Glück gehabt, mit einer bombastischen Filmversorgung genau mit Ferienbeginn starten zu können. „Und, na ja, das Wetter war unserem Business eben bis jetzt auch hold, das hat sehr geholfen.“

Positiv stimmt beide, dass sich die Versorgung mit sehr vielen und großen Filmen bis zum Jahresende nicht wesentlich ändern werde. Dennoch gebe es Grund zur Sorge: Die Besucherzahlen würden sich wieder relativieren, wie üblich nach Ferienende. Den dann reduzierten Vorstellungszahlen stünden die strikten Kapazitätsbeschränkungen noch viel stärker im Wege, um wirtschaftlich weiterarbeiten zu können. Die Einschränkungen seien für die Kinobranche – wissenschaftlich bewiesen – völlig überzogen. Das Lumen hoffe daher auf sinnvolle Entscheidungen bei der Ministerpräsidentenkonferenz, „die auch die Abstandsregeln in den Kinosälen auf ein sinnvolles Maß reformieren“, so die Geschäftsführer.

Die derzeit strengen Auflagen ließen es nicht zu, einen Saal mit mehr als 25 bis 30 Prozent auszulasten. „Um jede Buchung herum müssen alle anderen Plätze frei bleiben – in alle Richtungen“, so Frank Lichtenberg, Assistent der Geschäftsführung. Eine vierköpfige Familie belege damit zehn zusätzliche Plätze, die ringsum vom Ticketsystem automatisch blockiert werden.

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