Konzerte

Leonora und andere Stargäste feiern Festivaltage

Leonora zieht es nach draußen: Anfang Oktober tritt sie wie andere Musikschaffende durch das Kulturmanagement der Stadt auf. Archivfoto: Leonora
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Leonora zieht es nach draußen: Anfang Oktober tritt sie wie andere Musikschaffende durch das Kulturmanagement der Stadt auf. Archivfoto: Leonora

Die Solinger Sängerin stärkt Anfang Oktober neben regionalen und internationalen Bands die hiesige Musikkultur.

Von Daniela Neumann

Solingen. Leonora hat richtig Lust auf viel Musik mit vollem Programm, das merkt man ihr an. Jetzt kann ja Livemusik vor Publikum wieder stattfinden. Und so ist die Solinger Sängerin und Songwriterin einer der Stargäste am nächsten Wochenende im Walder Stadtpark. Dort wagt das Kulturmanagement der Stadt den offiziellen Neustart der hiesigen Musikszene mit lokalen Gruppen und internationaler Band-Beteiligung.

Falls das Wetter nicht mitspielt, geht es in den großen Konzertsaal. Darüber wird dann vorab auf der Internetseite des Theaters und Konzerthauses informiert. So oder so gilt 3G für die beiden Festivaltage: Besucher und Besucherinnen müssen nachweisen, dass sie genesen, vollständig geimpft oder aktuell getestet sind.

Leonora will im November fünf Lieder veröffentlichen

Seit ihrem Auftritt bei der Benefizveranstaltung für die Flutopfer ist Leonora auch mit dem Kulturschaffenden und Planer Timm Kronenberg im Gespräch und nun dabei, sich ein Set aufzubauen, wie sie sagt. Das bedeutet, dass sie an einem Programm mit Songs und stärkerer Bandmitglieder-Beteiligung arbeitet. Mit ihrem ehemaligen Mitschüler Frodo gewann sie zuletzt beim Schülerrockfestival, davor gab es in Berlin und Solingen weitere Preise.

Mit Frodo will sie auch am Sonntag, 3. Oktober, beim Solala-Open-Air auftreten, verrät sie im ST-Gespräch. „Es ist nicht wie sonst – nur ich am Piano und meine Stimme.“ Große Gigs, also Auftritte, das ist es, wohin es sie aktuell zieht. So entwickelt sich die junge Frau weiter: Der Klavierunterricht ab sechs Jahren und vier Jahre später die Gesangsausbildung waren die Basis. Nun studiert Leonora Musikpädagogik in Wuppertal und lernt darüber noch Gitarre.

Aus Wuppertal kommt auch ihr Produzent Golow, erzählt sie. Mit ihm nimmt sie eine EP, ein kleines Album mit fünf Liedern auf. Es soll im November erscheinen. Dieser Tage laufe dazu ein Videodreh, ergänzt Leonora. Bald bereichert also ihre warme Stimme im Rock- oder Pop-Kleid mit nachdenklichen Texten die große Musikindustrie.

In der hiesigen Szene hat sie schon einige Kontakte geknüpft. So hat sie etwa mit der Band No Mess gesungen. Die Gruppe tritt am Samstag, 2. Oktober, bei „Music Restart“ auf. Sie komponiert, arrangiert und produziert Poppiges sowie Soul, Dance, Reggae und Indie. Sängerin Elena Fuchs ist Preisträgerin von mehreren bundesweiten Gesangswettbewerben. Sie wird begleitet von Judith Masarek an den Drums, Uli Diedrichs am Bass und Zoja Paskaljevic an der Gitarre, am Keyboard steht Achim Pütz.

Vor ihnen gibt es Bassline Sound: So heißt die Formation von Selecta Svenno, den DJ Mallon begleitet. Der Name der Gruppe ist bereits seit 2000 gleichbedeutend mit Reggae und Dancehall. Dahinter steckt jede Menge Festivalerfahrung in ganz Europa.

Mit Saxofon und ordentlich Rhythmus zusätzlich kommen die Instrumentalisten und Sänger von Senjam auf die Bühne der Konzertmuschel im Walder Stadtpark. Sie sind schon oft hier aufgetreten, sind bekannt und vernetzt. Ihr Klang vereint Afrika mit Latin Music, ihre Rhythmen bringen die Leute zum Tanzen.

Am Sonntag stehen nach Leonora zwei Gruppen mit weiter Anreise auf dem Programm. Da ist zunächst For You dran. Die Vokalband aus der Slowakei „entwickelt sich gerade explosionsartig zu einer der dynamischsten A-cappella-Gruppen Mitteleuropas“, teilen das Kulturmanagement der Stadt und Moderator Lars Wierum von der Solinger Solala-Programm-Reihe mit. Sie binden ihr Publikum in Englisch, Slowakisch, Ungarisch und Tschechisch in ihre Show ein. Diese ist eine bunte Mischung aus eigenen Interpretationen bekannter englischsprachiger Cover-Hits bis hin zu Eigenkompositionen.

Den Abschluss bilden The Razzzones aus Berlin, bekannt in der Klingenstadt vom Solala-Wettbewerb 2018. Die vier Beatboxer erzeugen ganze Klangwelten nur aus und mit ihren Stimmen an den Mikrofonen. Karten zu je zehn Euro und weitere Informationen gibt es online.

Infos: solala-festival.de

Infos und Karten

theater-solingen.de

Live-Programm

„Music Restart“ – am 2. Oktober, 17 bis 22 Uhr: 17 Uhr Bassline Sound 18 Uhr No Mess 20 Uhr Senjam

Solala-Open-Air – am 3. Oktober, 11 bis 15 Uhr: 11 Uhr Leonora 12 Uhr For You 14 Uhr The Razzzones

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