Ohligs

Gastromeile Lennestraße: Handel sieht Pläne kritisch

Am Mittwochabend wurde das neue Citydeck bei einem kleinen Umtrunk vorgestellt.
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Die Ohligser Jongens setzen sich für eine verkehrsberuhigte Lennestraße ein. Für mehr Aufenthaltsqualität sorgt dort zurzeit auch ein sogenanntes Citydeck.

Der Wunsch von ISG und OWG: Die Entscheidung über die zukünftige Nutzung der Lennestraße soll vertagt werden, bis der Umbau des Ohligser Zentrums abgeschlossen ist.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Die Ohligser Lennestraße soll bis Herbst 2023 verkehrsberuhigt bleiben. Das fordern CDU, SPD und Grüne in der Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid. Die „Ohligser Jongens“ setzen sich seit geraumer Zeit dafür ein. Gegenwind kommt nun von der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) sowie der Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft (OWG).

Zwar begrüße man den angedachten Umbau des Doppelkreises im Bereich Weststraße in einen Aufenthalts- und Gastronomiebereich. „Die Sperrung der Lennestraße sehen wir zum jetzigen Zeitpunkt jedoch als kritisch an, da auch die Aachener Straße gesperrt ist und somit die untere Düsseldorfer Straße nicht mehr erreichbar ist“, heißt es in einer Mitteilung. Die Entscheidung über die zukünftige Nutzung der Lennestraße solle vertagt werden, bis der Umbau des Ohligser Zentrums abgeschlossen ist. Ziel sei, zuvor „die Alltagstauglichkeit des neuen Ohligs’“ zu testen.

OWG und ISG betonen, dass der Handel im Umfeld auf Kurzzeit-Parkplätze angewiesen sei: „In einer für den lokalen Handel sehr kritischen Phase angesichts der Großbaustelle Fußgängerzone sollte nicht voreilig Besucherfrequenz verdrängt werden, so lange kein schlüssiges Verkehrskonzept vorliegt.“ Mit der Woll-Fühl-Oase sei bereits ein Geschäft vom Markt zum Schützenplatz gezogen, um Parkmöglichkeiten zu bieten.

Bezirksvertretung Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid tagt am Montag

Hintergrund: Die Lennestraße soll bis Herbst 2023 verkehrsberuhigt bleiben; neben den Bussen der Rheinbahn soll auch die Linie 691 der Stadtwerke umgeleitet werden – wogegen sich der Fahrgastbeirat ausgesprochen hat. Diese Verkehrsberuhigung wollen CDU, SPD und Grüne in einem gemeinsamen Antrag in der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung beschließen und damit eine Forderung der „Ohligser Jongens“ umsetzen.

Parkbuchten sollen umgewidmet werden in wenige Lieferantenparkplätze sowie Behindertenparkplätze, die anderen der Gastronomie zugutekommen. Die Verwaltung soll auch prüfen, ob die Aachener Straße umgewidmet werden kann in eine Einbahnstraße in südliche Richtung zwischen Parkstraße und Düsseldorfer Straße.

Montag, 5. September, 17 Uhr, Verwaltungsgebäude Bonner Straße

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