Bühne

„Laut & Hart“ wurde zum Programm

Frontsänger Florian Groß von der Above Average gibt alles beim Festival „Laut & Hart“.
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Frontsänger Florian Groß von der Above Average gibt alles beim Festival „Laut & Hart“.

Metal-Fans feierten zwei Tage lang in der Cobra.

Von Moritz Berger

Die ersten Fans drängten sich am Samstagnachmittag bereits vor der Cobra. Mit Shirts von den letzten Konzerten ausgestattet, stimmten sich die Metal-Enthusiasten schonmal auf den Abend ein. Bis Mitternacht gaben die Musiker auf der Bühne alles und sorgten für gute Stimmung. Bereits zum zweiten Mal wurde die Cobra am Wochenende zu jenem Ort, an dem das Herz des Metal schlug. Ein buntes Potpourri von Bands aus unterschiedlichen Genres bot sich den Fans der Musik am Wochenende im Merscheider Kulturzentrum.

Unter dem Titel „Laut & Hart“ hatten drei junge Solinger zum Festival geladen, mit dem sie auch eine Lücke schließen wollten. „In Solingen gibt es keine aktive Metal-Szene und auch in der Umgebung findet sich kaum etwas“, betont Heinrich Uhe, einer der Veranstalter. Insofern sei es für die Fans ein großes Zusammenkommen, dass beinahe etwas „familiär“ anmute. „Wir wollen, dass alle Spaß haben – Musiker wie Publikum“, ergänzt Mit-Organisator Jonas Vogt.

Den Auftakt machte am frühen Samstagabend die Band „Epilirium“, die mit Heavy Metal die Zuschauer einheizten. Erst nach und nach füllte sich die Halle der Cobra mit Fans, die von der Band immer wieder zum Klatschen und Mitmachen animiert wurden. Die Jungs aus Monheim am Rhein sorgten bereits für gute Stimmung unter den Metal-Enthusiasten – auch wenn an diesem Abend ein Bandmitglied fehlte. Damit allerdings nicht genug: Am Donnerstag haben verletzungsbedingt auch noch „Diversity of Darkness“ ihren Auftritt absagen müssen, erklärt Heinrich Uhe. Ein „kleiner Schockmoment“ kurz vor Beginn des Festivals, dass ohnehin zwei Jahre hatte pausieren müssen. Schließlich habe man mit „Sober Truth“ jedoch Ersatz gefunden. „Wir bekamen sehr viel Hilfe von allen Seiten; Fans, die sich engagiert und Bands, die sich angeboten haben“, unterstreicht Uhe beeindruckt.

Der Titel des Festivals ist dabei stets Programm. Die Bands spielen im Kulturzentrum mit einer unglaublichen Intensität und Lautstärke, die jeden Körper durchdringt. „Diese Musik lässt sich eben vor allem laut genießen.“ Veranstalter Jonas Vogt nutzt die beiden namensgebenden Attribute auch, um den Metal als Stilrichtung zu charakterisieren. So verbinde Fans wie Musiker „die Liebe für laute und krachende, dabei aber sehr abwechslungsreiche Musik“. Dieser Enthusiasmus lässt sich am Abend bei allen deutlich spüren. Das Feedback für den ersten Abend des Festivals sei rundum positiv gewesen, teilen die drei jungen Solinger mit. „Unsere Erwartungen wurden tatsächlich übertroffen“, betont Heinrich Uhe, denn auch die Zahl der Besucher hatte sich im Laufe des Abends gut entwickelt.

Neuauflage fürs kommende Jahr ist bereits in der Planung

Immerhin wurde bereits am Samstag für viele Fans jeglicher Altersklassen ein breites musikalisches Angebot gemacht, dass die Genres Death, Fresh und Heavy umfasste. Die Bands kommen allesamt aus der Region, die die Veranstalter stärken wollen. „Das Festival soll auch eine Gelegenheit für die Musiker sein, Kontakte untereinander zu knüpfen und sich zu vernetzen“, so Uhe. Nach dem Sonntag, der Auftritte von sechs weiteren Bands für das Publikum bereithielt, wolle sich das Team zunächst Zeit nehmen, um zu reflektieren. Doch nach dieser gelungenen Rückkehr aus der langen Zwangspause beginnen wohl rasch die Planungen für das kommende Jahr.

„Laut & Hart“

An zwei Tagen spielten insgesamt zwölf Metal-Bands auf der Bühne der Cobra im Rahmen des „Laut & Hart“-Festivals. Bereits zum zweiten Mal lockten drei junge Solinger damit die Fans der Region in das Kulturzentrum. Zuletzt gelang es im Jahre 2019, den Metal-Enthusiasten ein Konzertangebot zu machen und damit einer Lücke dieser Region zu schließen.

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