Ausstellung

Kunstvoll mit neuen Arbeiten, Lesungen und Seifenblasen

(V. l.): Uwe Klein, Gundula Wolf, Nicole Hartkopf und Bärbel Ludwig zeigen ihre Arbeiten in den Güterhallen.
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(V. l.): Uwe Klein, Gundula Wolf, Nicole Hartkopf und Bärbel Ludwig zeigen ihre Arbeiten in den Güterhallen.

Vier Künstler stellen gemeinsam im Atelier Gleis 3 in den Güterhallen aus.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Die vier Künstler Nicole Hartkopf, Uwe Klein, Gundula Wolf und Bärbel Ludwig laden als Gruppe Kunstvoll (Eigenschreibweise: *Kunst*voll*) für kommenden Sonntag zur Vernissage ins Atelier Gleis 3 in die Güterhallen ein. Seit gut einem Jahr treffen sich die passionierten Maler und Malerinnen im künstlerischen Zuhause von Bärbel Ludwig, die dort Ton-Arbeiten anfertigt. „Jeden Montagabend treffen wir uns als kreatives Trüppchen dort und lassen uns von unserer Mentorin Silke Widenka sozusagen auf die Finger schauen“, erzählt Gundula Wolf schmunzelnd. „Irgendwann reifte die Idee, gemeinsam auszustellen und die Öffentlichkeit an dem breiten Bogen unserer Arbeiten teilhaben zu lassen – natürlich inklusive Bärbel Ludwig, unserer Gastgeberin, die sich uns mit ihren Ton-Skulpturen und Gefäßen anschließt.“

Beim Pressegespräch waren alle eifrig dabei, ihre Bilder in optimaler Wirkung an die vorgesehene Wand zu hängen. Alle vier zeigen Werke voller Energie, unabhängig von „Moll“ oder „Dur“ als Grundstimmung. Nicole Hartkopfs Bilder etwa zeichnen sich durch ihre eindrucksvolle Haptik aus, so dass viele ihre Bilder etwas Reliefartiges haben. Mal in Schwarz-Weiß, mal in knalligem Rot mischt sie Mörtelmehl und Kaffeepulver in ihre Farben und arbeitet mit diesem entstandenen Brei geradezu in Spachtelarbeit. Uwe Klein malt fast nur „drauflos“. Am Beginn eines Bildes wisse er meist nicht, was passiere, erzählt er. „Ich arbeite allein deshalb nur mit Acryl, weil das schnell trocknet und ich es schnell wieder übermalen kann, wenn mir etwas doch nicht gefällt.“

Gundula Wolf berichtet Ähnliches von sich. Mal mehr gegenständlicher, mal abstrakt, faszinieren ihre kleinformatigen wie etwas größeren Bilder durch ihre Ausdruckskraft, sei es in Pastell oder in stärkerer Farbgebung.

Am 15. Januar, bei der Vernissage, wird Seifenblasenkünstlerin Remy Matelot ihre eigenen Akzente zum Gesamteindruck der Ausstellung beitragen. Daniel Hager steuert Lesungen aus eigenen Werken bei, die sich mit dem Thema „Bilder“ und „Ausstellung“ beschäftigen.

Öffnungszeiten: Vernissage, Sonntag, 15. Januar,
14 Uhr. Danach sind die Arbeiten noch an den drei folgenden Sonntagen, jeweils von
14 bis 18 Uhr im Atelier Gleis 3 in den Güterhallen zu sehen. Gelesen wird an allen vier Sonntagen.

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