„Kulturbeutel“ bringen das Kindermalfest nach Hause

Mika Jäger gewann 2020 beim Kindermalfest. Am Samstag konnte er sein Bild nun vorstellen. Manuela Hoor (l.) und Janine Werner organisierten derweil die Ausgabe der „Kulturbeutel“. Foto: Christian Beier
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Mika Jäger gewann 2020 beim Kindermalfest. Am Samstag konnte er sein Bild nun vorstellen. Manuela Hoor (l.) und Janine Werner organisierten derweil die Ausgabe der „Kulturbeutel“.

90 Nachwuchskünstler nehmen an der 35. Ausgabe der beliebten Aktion teil

Von Karl-Rainer Broch

Mitte Das 35. Kindermalfest stand unter einem besonderen Motto. Da wegen der Corona-Einschränkungen das Theater und Konzerthaus für Besucher geschlossen ist, sollen die Bilder in diesem Jahr zu Hause gemalt werden. Dazu holten sich die 90 Teilnehmer zwischen 4 und 14 Jahren und ihre Eltern am Samstag „Kunst im Kulturbeutel“ ab. Darin enthalten waren ein Bogen Künstlerpapier, verschiedene Acrylfarben und die Geschichte, die es zu illustrieren gilt.

Bis Dienstag, 4. Mai, haben die Nachwuchskünstler Zeit für ihre Werke. An diesem Tag muss das Ergebnis zwischen 15 und 18 Uhr vor dem Theater-Haupteingang abgegeben werden. Die Entscheidung der Jury wird später bekanntgegeben.

Seit 1998 gibt es den Wettbewerb. Der inzwischen verstorbene Künstler Jan Boomers rief ihn seinerzeit ins Leben, Manuela Hoor betreut die Aktion. Die Mitarbeiterin des Kulturmanagements war am Samstag von der diesjährigen Resonanz begeistert: „Es kamen immer neue Anmeldungen, so dass schon um kurz nach 10 Uhr die Restplätze gebucht waren.“ Ausfallen sollte das Kindermalfest 2021 auf keinen Fall: „Es gibt momentan ohnehin schon so wenig Angebote für Kinder.“

In den vergangenen Jahren lag die Durchführung des Malfestes in den Händen von Güterhallen-Künstlerin Janine Werner: „Die Kinder erhalten eine Geschichte, die sie durchlesen und dann daraus ein Motiv für ihr Bild auswählen können.“ Die Geschichte „Das magische Riesenrad“ hat sich Janine Werners zwölfjährige Tochter Jo-Inn ausgedacht.

Vorjahressieger Mika Jäger stellte sein Bild vor

2020 stand unter ähnlichen Corona-Voraussetzungen der „Bösewicht Corona“ im Mittelpunkt. Manuela Hoor: „Jetzt wollten wir Corona außen vor lassen, damit man mal wieder etwas Positives vor Augen hat. Da sich in der Geschichte jeder wiederfinden soll, ist die Hauptperson so angelegt, dass sie beiden Geschlechtern zugeordnet werden kann.“

Der Sieger des vergangenen Jahres, dessen Bild traditionell das Plakat des kommenden Wettbewerbs schmücken soll, war bislang etwas zu kurz gekommen. Deshalb stellte der inzwischen elfjährige Mika Jäger sein erfolgreiches Bild am Samstag im Theater nachträglich vor.

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