Ab Sonntag

„Wir sind neu hier“ – Künstlerinnen stellen sich vor

Freuen sich auf die Ausstellung (v. l.): Gedok-Vorsitzende Brigitte Melchers sowie Christine Laprell, Susanne Müller-Kölmel und Kirsten Radermacher
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Freuen sich auf die Ausstellung (v. l.): Gedok-Vorsitzende Brigitte Melchers sowie Christine Laprell, Susanne Müller-Kölmel und Kirsten Radermacher

Neue Ausstellung in der Galerie SK in den Güterhallen.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Die Ausstellung „Wir sind neu hier“ geht am kommenden Sonntag in der Güterhallen-Galerie SK an den Start. Der Titel bezieht sich auf die im vergangenen Jahr erfolgte offizielle Aufnahme von Dela Vera, Christine Laprell, Susanne Müller-Kölmel, Kirsten Radermacher, Cornelia Regelsberger und Annette Schnitzler in die Abteilung „Bildende Kunst“ der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer Ortsgruppe Wuppertal (Gedok).

„Um in diese Gruppe aufgenommen zu werden, bedarf es eines umfangreichen Verfahrens, an dessen Ende eine Jury nach festgelegten Kriterien entscheidet“, erläuterte Brigitte Melchers, Vorsitzende der Gedok, Wuppertal. „Es müssen Werke eingereicht werden, zusammen mit der künstlerischen Vita, Referenzen und einem ausführlichen Antrag.“

Ein aufwendiges Prozedere also, das letztlich bei Gelingen für die Mitglieder einen hohen Mehrwert hat. „Es geht hier nicht nur ums klassische Netzwerken und darum, über den eigenen Schaffens-Tellerrand zu schauen, sondern auch um gemeinschaftliche Projekte“, sagt Kirsten Radermacher, eine der sechs Frauen , die ab Sonntag einigen ihrer fotografischen Arbeiten in der Galerie SK präsentiert, um sich selbst, aber auch die Gedok in der Öffentlichkeit zu zeigen. Einzigartig zu sein, in einer Welt, in der gefühlt jeder fotografiere, sei ihre Herausforderung gewesen, erläutert
sie ihre Werke, in denen sie unter anderem mitnimmt auf eine assoziative Reise in die Antike.

Die Ausstellung miteinander zu konzipieren, sei sehr spannend und bereichernd für alle gewesen, sagt Susanne Müller-Kölmel, Vorstandsmitglied der Solinger Künstler und damit zugleich Kooperationspartner der Gedok für diese Ausstellung. Bewusst habe man sich gegen eine strikte Trennung der Arbeiten nach Künstlerinnen entschieden. „Wir lassen die Werke miteinander in Dialog treten und bieten damit auch dem Betrachter diesen inspirierenden Blick auf die vielfältige Verschiedenheit von Kunst.“ Mit dieser Ausstellung vermitteln die sechs Künstlerinnen einen umfassenden Überblick über ihr aktuelles Schaffen, aber auch das aus vergangenen Jahren. Christine Laprell etwa erklärt, sie lege neben für sie typischen in Farbe und Formen minimalistischen Collagen, erstmalig ein Blumenbild vor. „Während der vielen Spaziergänge mit dem Hund wurden Blumen als Motiv plötzlich selbstverständlich“, sagt sie.

Susanne Müller-Kölmel zeigt etwa auf Alu Dibond gezogene Ausschnitte ihres seit 2010 fortlaufenden gemalten Tagebuchs, für das sie eine Leporello-Falttechnik entwickelt hat, um die nötigen 365 kleinen Flächen zu erzeugen.

Ausstellung: 19. März (Vernissage: 15 Uhr/Einführung: Dr. Jutta Höfel) bis 16. April; geöffnet Mittwoch und Donnerstag, 17 bis 19 Uhr, Sonntag 11 bis 17 Uhr, Galerie SK, Güterhallen.

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