Kultur

Stadtensemble lädt zu Drama „Besuch der alten Dame“ ein

Beim „Der Besuch der alten Dame“sind Uwe Dahlhaus und Renate Kemperdick in der Cobra zu erleben.
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Beim „Der Besuch der alten Dame“ sind Uwe Dahlhaus und Renate Kemperdick in der Cobra zu erleben.

Im September startet das Kulturmanagement mit der Tour zu Ausweichorten zum Theater und Konzerthaus

Von Philipp Müller

Solingen. Wenn am kommenden Dienstag, 9. August, der Vorverkauf für die Veranstaltungen und Konzerte des Kulturmanagements an der Theaterkasse und online startet, dann ist auch ein Stück aus Solinger Produktion mit dabei. Das Stadtensemble um Regisseur Fred-Michael Tesch lädt zum „Besuch der alten Dame“ ein. Der Klassiker aus der Feder von Friedrich Dürrenmatt bietet eine Tragikomödie in drei epischen Akten.

Doch nicht die Studiobühne oder der Pina-Bausch-Saal sind der Spielort. Wegen der Renovierung des Theater und Konzerthauses zieht das Kulturmanagement mit dem Angebot des Stadtensembles ins Kulturzentrum Cobra an der Merscheider Straße 97-99 um. Dort ist dann der Besuch der Milliardärin Claire Zachanassian zu erleben. Sie kehrt an den Ort, die völlig verarmte Kleinstadt Güllen, zurück, in der sie einst ihre Kindheit und Jugend als Klara Wäscher verbracht hat. Daraus entwickelt sich im Laufe der drei Akte aus der teils sehr komödiantischen Erzähl- und Spielebene ein echtes Drama auf Leben und Tod: Claire Zachanassian bereitet den für Korruption und finanzielle Strohhalme besonders empfänglich gewordenen Güllenern ein Angebot: „Eine Milliarde für Güllen, wenn jemand Alfred III tötet.“


Aufführungen sind am Mittwoch, 21. September, um 19.30 Uhr, am Donnerstag, 22. September, ebenfalls um 19.30 Uhr, sowie am Freitag, 23. September, um 10 Uhr.

Bergische Symphoniker spielen in der Ohligser Festhalle

Umziehen müssen für ihr 1. Philharmonisches Konzert auch die Bergischen Symphoniker. Sie spielen am Dienstag, 6. September, um 19.30 Uhr in der Ohligser Festhalle. 342 Plätze werden dort für die Konzertbesucher angeboten.

Für den Start in die neue Saison hat Generalmusikdirektor Daniel Huppert drei bekannte Werke ausgesucht. Der Abend startet mit Klängen von Carl Maria von Webers Euryanthe Ouvertüre, die neben ihrer ursprünglichen Funktion für die Oper seit jeher ein beliebtes Konzertwerk ist. Als „eines der schönsten Solokonzerte für Violine“ bezeichnet Daniel Huppert Felix Mendelssohns Konzert für Violine und Orchester e-Moll. Er wird es mit den Bergischen Symphonikern zusammen mit dem Solisten und international gefeierten Geiger Tobias Feldmann interpretieren, der mit dem Werk bereits in der Berliner Philharmonie debütierte.

Manuela Scheuber vom Büro der Symphoniker teilt zum Konzert am 6. September in der Ohligser Festhalle an der Talstraße weiter mit: „Abgerundet wird die Saisoneröffnung mit Sergei Prokofjews letzter Symphonie, in der der russische Komponist zur harmonischen Klarheit seiner Frühwerke zurückkehrt.“

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