Aufführung

Stadtensemble freut sich auf „Aschenputtel und der Prinz“

Auf der Bühne des Pina-Bausch-Saals haben die Proben in der Kulisse begonnen.
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Auf der Bühne des Pina-Bausch-Saals haben die Proben in der Kulisse begonnen.

Wegen der Pandemie brauchte es mehrere Anläufe bis zur Aufführung auf einer richtigen Bühne.

Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. In diesen Tagen haben die Proben in der Kulisse begonnen. Im dritten Anlauf soll die Stadtensemble-Inszenierung „Aschenputtel und der Prinz“ als jährliche beliebte Märcheninszenierung des Kulturmanagements nun endlich auf der Bühne des Pina-Bausch-Saales zu sehen sein.

Das von Theatermitarbeitern schon 2020 mit Liebe zu Details gezimmerte und dekorierte Bühnenbild war in der Zwischenzeit sorgfältig eingelagert gewesen. Nun ist es reaktiviert und die Darsteller lernen, zum Beispiel mit echten Türen zu spielen, und nicht, wie im Helga-Leister-Haus, dem Probendomizil des Ensembles, mit Fantasie. („Da wäre jetzt eine Tür“). Das Zuhause von Aschenputtels Schwiegermutter, der Wald mit dem Grab ihrer Mutter und der Ballsaal werden ab dem 10. Dezember für insgesamt elf Aufführungen auf der Bühne des Theaters zu den Schauplätzen der Geschichte. Die Zuschauer werden eine 80 Minuten-Version erleben um das von Schwiegermutter und Stiefschwestern schikanierte Aschenputtel, das am Ende mit seine Prinzen ein Happy End erlebt. Gespielt wird ohne Pause, die neueste Version des mehrfach an die aktuelle Pandemie-Situation angepassten Stücks.

2020 war das Ganze kurzerhand zum Film geworden: Die Theater-Techniker hatten Wege gefunden, eine digitale Fassung zu drehen, die über die Weihnachtstage als Stream in die Wohnzimmer der großen und kleinen Märchen-Fans kam. 2021 sollte dann zunächst alles wieder normal laufen. Die sich aber rasant verschlechternde Infektionslage vermasselte die große Lösung mit zwei Stunden, inklusive Pause und so wurden wieder Szenen gestrichen, angepasst und geglättet bis die nun vorliegende Version ohne Pause stand, um die angemeldeten Kinder unterschiedlicher Schulen nicht zu mischen.

„Letztendlich fiel dann alles aus“, erinnert Regisseur Michael Tesch lakonisch, der sich mit seiner Mannschaft offensichtlich spürbar freut, endlich loslegen zu dürfen. Ein paar Umbesetzungen in den Nebenrollen gab es und auch aus dem Erzähler ist mit Renate Kemperdick nun ein Conférencier geworden, der auf unterhaltsame Weise durch die Story führt.

Geblieben sind zum Beispiel Lena Hogekamp als zartes und dennoch kesses Aschenputtel, Alexander Riedel als ihr Prinz, Dajana Berkenkopf als böse Schwiegermutter, Uwe Dahlhaus als permanent frierender König und Mira Gottfried als Königin.

Karten gibt es noch für die Aufführungen am Donnerstag, 15. Dezember, 12 Uhr, Sonntag, 18. Dezember, 13 Uhr, sowie Dienstag, 20. Dezember, 12 und 15 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro für Erwachsene, 6,50 Euro für Kinder. Tickets gibt es im Online-Vorverkauf.

theater-solingen.de

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