Brückenjubiläum

Bergische Symphoniker bitten zur musikalischen Paris-Reise

Abends wird bei 125 Jahre Müngstener Brücke das Geburtstagskind beleuchtet.
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Abends wird bei 125 Jahre Müngstener Brücke das Geburtstagskind beleuchtet.

Beim Jubiläum 125 Jahre Müngstener Brücke treten die Bergischen Symphoniker auf.

Solingen. Am kommenden Wochenende feiern die Städte Remscheid, Wuppertal und Solingen das Jubiläum 125 Jahre Müngstener Brücke. Der Samstag, 27. August, steht dabei ganz im Zeichen der Bergischen Symphoniker. Das Orchester der Städte Solingen und Remscheid holt damit zugleich das 25-jährige Jubiläum seiner Gründung nach. Der Sonntag, 28. August, ist ab 11 Uhr als Familientag vorgesehen. Da gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit vielen Mitwirkenden. Am kommenden Donnerstag geht das Tageblatt darauf noch einmal im Detail ein und erklärt, wie man die Anreise in den Brückenpark mit den Zug und dem Bus gestalten kann, denn Parkplätze wird es kaum geben.

Für Konzert und Dampfzug-Fahrten gibt es noch Tickets

Wenn am Abend des 27. August Generalmusikdirektor Daniel Huppert den Taktstock erhebt, dann rollt der Dampfzug bereits ins Depot. Für die Fahrten gibt es noch Tickets, wie auch für das Konzert der Symphoniker. Das kostet im Vorverkauf 25 Euro und ist wie Tickets für die Züge oder die Touren durch den Brückensteig über den Anbieter „Bergische Erlebniswelten“ (| Kasten) erhältlich.

Doch was bieten die Bergischen Symphoniker am 27. August unter der Brücke vor dem Haus Müngsten genau an? Sie lassen sich von der Brücke inspirieren, genauer von den Zugfahrten. Die können in ferne Länder führen. Eine solche musikalische Paris-Reise präsentieren dann Daniel Huppert und das Orchester.

Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ ist das Konzert-Motto

Das Orchester erklärt das so: „Inspiriert von Gerswhins Reiseeindrücken geben die Bergischen Symphoniker ihrem Fernweh nach und begeben sich mit Daniel Huppert und Tianwa Yang auf eine Reise zwischen Frankreich und Amerika.“ Mit Gershwin ist George Gershwin gemeint. Denn sein Stück „Ein Amerikaner in Paris“ ist ein echter Klassiker der amerikanischen Musik des frühen 20. Jahrhunderts. 1952 wurde der Musiker posthum mit einem Oscar ausgezeichnet. „Ein Amerikaner in Paris“ war Basis für eine Musical-Verfilmung.

Die Symphoniker nennen Tianwa Yang als Solistin des Abends. Sie wird bei der Aufführung von Samuel Barbers Konzert für Violine und Orchester, opus 14, zu erleben sein. Los geht der Abend aber zunächst mit Bezügen zu Paris und Frankreich. Aus der Komponistenfeder von Georges Bizet stammt das Stück „Farandole“ aus dem Werk L’Arlésienne Suite No. 2. Am nächsten musikalischen Gleis erklingt Claude Debussy die Petite suite L. 65. Nach dem Violinkonzert hält der Zug der Symphoniker dann bei Hector Berlioz. Bis zur Weiterfahrt erklingt „II. Un bal. Valse. Allegro non troppo“ aus der aus der Symphonie fantastique, opus 14. Am Zielort Paris gibt es dann das wuchtige Gershwin-Werk zu hören.

Die Kulisse wird nicht die Brücke alleine sein. Sie wird am Samstag, aber auch am Sonntagabend jeweils ab 20.30 Uhr mit Einbruch der Dunkelheit beleuchtet sein. Und das Klangerlebnis wird auch ein Besonderes sein. So wie schon vergangenen Samstag bei der Sommerparty wird der Spezialist für die Übertragung von Orchestern, Johannes Brüls, die Symphoniker für die große Zuschauerzahl mischen und verstärken.

Dampfzüge

Noch gibt es Karten für die beliebten Fahrten mit dem Dampfzug über die Brücke. Der Verkauf findet ausschließlich in den Zügen statt. Abfahrtszeiten und Preise unter: bergische-erlebniswelten.de

Gesamtprogramm unter: solingen.de

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