Broadway-Fieber

Matinee im Theater gibt einen Vorgeschmack vom Broadway

Dieses Frauenteam gibt bei Regie, Choreographie, Bühnenbild und Kostümen den Ton an: (v. l.) Britta Tönne, Yara Hassan und Sandra Wissmann.
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Dieses Frauenteam gibt bei Regie, Choreographie, Bühnenbild und Kostümen den Ton an: (v. l.) Britta Tönne, Yara Hassan und Sandra Wissmann.

„Anything goes“ sorgt für Musical-Fieber.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Solingens Musical-Freunde sollten sich den Abend des 18., 20. oder 21. Mai freihalten. An diesen Tagen präsentiert das Kulturmanagement seine diesjährige Eigeninszenierung, die im Gewand der Reihe „Broadway-Fieber“ daherkommt.

Die Folkwanguniversität der Künste ist Kooperationspartner und stellt neben talentierten Studierenden als Darsteller auch erstmalig ein Frauen-Trio als leitendes Kreativ-Team für Regie, Choreographie, Bühnenbild und Kostüme. Die musikalische Leitung teilen sich Joe Schmitz und Christoph Bönecker, die den Bergischen Symphonikern Melodien wie „Bon voyage“ oder „I get a kick out of you“ entlocken werden.

Die Verwechslungskomödie mit der Musik von Cole Porter entführt das Publikum an Bord eines Luxusliners auf der Fahrt von New York nach London im Jahre 1934 mit ohrwurmträchtigen Songs, schwungvollen Tanznummern und Humor.

Um dem Publikum Appetit darauf zu machen, lädt das Kulturmanagement unter Leitung von Projektleiter Maik Frömmrich am morgigen Sonntag um 11 Uhr zu einer Matinee ein. „Wir laden an der Bordbar zu einem Glas Sekt ein und lupfen dabei sozusagen schonmal einen Zipfel des Bühnenvorhangs“, sagt Frömmrich. Ein paar Songs, ein bisschen Tanz, erklärende Worte zu Inhalt und Inszenierung sollen, wie ein Kino-Trailer, Lust machen, sich das Ganze an einem der Aufführungsabende in voller Länge anzuschauen.

Regisseurin Sandra Wissmann, Choreo-Leiterin Yara Hassan und Ausstattungschefin Britta Tönne haben Hand in Hand gearbeitet, um das Flair der 30er Jahre auf die Bühne zu bekommen. „Turbulent wie Boulevardtheater wird es, also immer leicht überzogen ohne ins Zotige abzurutschen, voller Witz, Temperament und Romantik, gespickt mit Songs, die Spaß machen“, skizziert Wissmann kurz das, worauf sich die Zuschauer freuen können.

Mit von der Partie ist auch der Theaterchor

„Die Tanz-Einlagen nehmen dabei den jeweiligen Faden auf und erzählen mit ihrer Choreographie weiter – beziehungsweise vertiefen“, beschreibt Yara Hassan ihre Aufgabe. „Dabei bleiben wir im Zeitgeist, liefern Revue-Stil, also üppig.“

Ein Stil, den Britta Tönne auch in ihren Kostümen aufgreift. „Es gilt ja immer, Inhalt und Funktionalität unter einen Hut zu kriegen“, sagt sie schmunzelnd. „Man muss sich gut in den Sachen bewegen können und dennoch mit den Kleidern die erzählte Geschichte spiegeln.“ Das Gleiche gelte für die Kulisse: „Die Handwerker und die Techniker hier in Solingen haben etwas Tolles geschaffen, sogar bewegliche Bord-Treppen gibt es, die sowohl die Darsteller als auch die Tänzer eindrucksvoll nutzen werden.“

Mit dabei ist diesmal auch wieder der Solinger Theaterchor unter Leitung von Tobias Deutschmann.

Termine: Die Matinee findet statt am Sonntag, 8. Mai, um 11 Uhr im Theater. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Buchung der Karten ist trotzdem nötig. Die Aufführungen finden am 18., 20. und 21. Mai, jeweils um 19.30 Uhr statt.

Karten:
theater-solingen.de
termine.solinger-tageblatt.de

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