Ausstellung

Fotografin nimmt mit auf eine Weltreise zu den Kulturen

Simone Heidermeyer zeigt bei Elen Ern und Peter Amann Fotos aus aller Welt unter dem Titel „moment by moment by monent“.
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Simone Heidermeyer zeigt bei Elen Ern und Peter Amann Fotos aus aller Welt unter dem Titel „moment by moment by monent“.

In der Galerie Pestprojekt zeigt Simone Heidemeyer Schwarz-Weiß-Fotografien.

Von Philipp Müller

Solingen. Wenn am Samstag um 14 Uhr in der Galerie Pestprojekt die Foto-Ausstellung „moment by moment by moment“ eröffnet wird, dann nimmt die Fotografin Simone Heidemeyer mit auf eine Weltreise. Denn die Welt hat sie seit 2009 mit ihrem Mann bereist und angefangen, besondere Momente festzuhalten. Bis zum 28. August ist die Ausstellung im Südpark zu sehen.

In zwölf Jahren hat die gebürtige Pariserin 90 Länder besucht. Stets dabei war ihre Digitalkamera. „Es ist unser Lebensplan, die Welt zu bereisen“, sagt die heute in Bad Godesberg lebende Künstlerin. Zu Hause am Rechner sortiert sie die fotografischen Eindrücke. Diese präsentiert sie als gedruckte Schwarz-Weiß-Fotos in Kleinauflage. Das mache sie, um „die Essenz der Motive“ herauszuarbeiten. „Außerdem finde ich schwarz-weiße Fotos schöner.“ Die jüngsten Arbeiten stammen aus der Phase des Corona-Lockdowns im Juli 2020 unter anderem aus dem spanischen Sevilla und aus Paris. „Wir wollten bewusst Orte besuchen, die menschenleer sind“, erzählt die Fotografin.

Es habe sie und ihren Mann dabei gereizt, die Orte auch einmal so zu erleben, wie sie sonst nicht mehr sein würden, da die touristischen Magnete sonst stets überlaufen seien. Das zeigt die Serie „Covid Streetlife“.

Stark ist die Serie „Cultural Diversity“. Für sie hat Heidemeyer Fotos aus dem Irak mitgebracht, aus Kuba, Kiew, Sri Lanka und auch von der Klagemauer in Jerusalem. Wie bunt die Welt sein kann, das eröffnet sich so auf wenigen Quadratmetern und in wenigen Fotos. „Das gefällt mir sehr gut und ist mein Ding“, erzählt Galeristin Elen Ern.

In der Arbeit an den Bildern belässt es Heidemeyer dabei an den einmal geschossenen Fotos. Allerdings verändert sie gerne die Ausschnitte. „Ich suche die besten Szenen heraus und zoome ran“, erklärt sie. Dabei trieb Simone Heidemeyer bei ihren Fotoarbeiten dieser Gedankengang an: „Die Fotos, die hauptsächlich auf diesen Reisen entstehen, sind Zeugnis meines Blickes auf die Welt und Menschen in besonderen Augenblicken ihres Alltags. Momentaufnahmen der Schönheit und Verbundenheit durch die Magie des Glücks, die überall zu finden sind.“

Fotoausstellung, Galerie Pestprojekt, Alexander-Coppel-Straße 30, Vernissage, Samstag, 30. Juli, 14 Uhr im Rahmen des Klingenpride

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