Südpark

Aus Künstlerpack wird Kunstraum Solingen

Elke Andrea Strate (von links), Johanna Setiadi, Norbert Sarrazin, Peter Wischnewski und Irmgard Stohlmann vom neuen „Kunstraum Solingen beteiligen sich mit den Musikern Klaus Buntrock und Volker Rapp an dem Güterhallen-Event „Space“ am Samstag zwischen 14 und 22 Uhr im Südpark. Foto: Christian Beier
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Elke Andrea Strate (von links), Johanna Setiadi, Norbert Sarrazin, Peter Wischnewski und Irmgard Stohlmann vom neuen „Kunstraum Solingen beteiligen sich mit den Musikern Klaus Buntrock und Volker Rapp an dem Güterhallen-Event „Space“ am Samstag zwischen 14 und 22 Uhr im Südpark.

Kollektiv im Südpark zeigt zum Auftakt am Samstag mit Partnern Kunst und bietet elektronische Musik.

Von Philipp Müller

Die elf Mitglieder des Künstler-Kollektivs „Künstlerpack“ in den Güterhallen gehen neue Wege. Das beginnt mit einer Namensänderung. Ab sofort firmiert die Gruppe als „Kunstraum Solingen“, bleibt aber im Gemeinschaftsatelier im Südpark. Dort wird am Freitag, 24. Januar, um 19 Uhr eine Gemeinschaftsausstellung unter dem Motto „Kunst für´s Auge und für´s Ohr“ eröffnet. Bereits am kommenden Samstag ist sie bei der Güterhallen-Aktion „Space“ zu sehen.

Die Veranstaltung „Space“ verbindet ab 14 Uhr in verschiedenen Südpark-Ateliers Kunst mit elektronischer Musik. Dabei handle es sich nicht um Techno oder House, erklärt Norbert Sarrazin vom Kunstraum. Vielmehr gehe es bei den Bildern und der Musik tatsächlich um „Space“, um Raum.

In der Südpark-Galerie von Astrid Kirschey tritt um 16 Uhr Volker Rapp auf. Er war bereits bei verschiedenen Kultur- und Kunst-Events Gast, spielt seine sphärische Musik in Planetarien. Das macht auch Klaus Buntrock. Doch um 18 Uhr wird er ins Gleis 3 auch seine Kunst mitbringen. Für diese hat er sich vom Weltraum-Teleskop Hubble inspirieren lassen. Zugleich werde eine Videoinstallation zu seinen Werken die elektrische Musik unterstützen, sagt Buntrock. Zum Finale um 20 Uhr tritt dann das Duo Sphäre Sechs bei Peter Amann im Pestprojekt auf.

Musik und Bilder sollen sich perfekt ergänzen, zur Einheit werden

„Die Besucher sollen Spaß haben und Musik hören, die man öffentlich sonst nicht so oft geboten bekommt“, erläutert Sarrazin. Mit dem Verein Schallwende von Freunden und Förderern der elektronischen Musik aus Bochum habe man sich dazu einen kompetenten Partner mit ins Boot geholt. Der Eintritt zu den Konzerten und in die Ateliers sei frei, aber man werde zur Finanzierung von „Space“ um Spenden der Besucher bitten.

Musik und Bilder passten sehr gut zusammen, versichern Rapp und Buntrock. Volker Rapp sagt: „Musik verlangt nach Bildern.“ Und Buntrock ergänzt: „Manche Bilder schreien auch nach Musik.“ Das werde man in den drei Konzerten mit Instrumentalmusik am Samstag beweisen.

AKTION "SPACE"

ATELIERS Elektronische Musik, Bilder und Skulpturen gibt es am Samstag, 18. Januar, in der Zeit von 14 bis 22 Uhr in den Güterhallenateliers Halle 26, Pest-Projekt, Gleis 3, Andersartig, Willis Art, Kunstraum Solingen (ehemals Künstlerpack) und in der Galerie Kirschey. Die Musik kommt von Klaus Buntrock, Volker Rapp und dem Electro-Duo Sphäre Sechs.

Der Freitag in einer Woche darauf gehört dann ganz dem neuen Kunstraum. Zur Umbenennung habe man sich entschlossen, um ernsthafter aufzutreten, erklärt Norbert Sarrazin. Tatsächlich sei man kein „Pack“, sondern ein Zusammenschluss von zum Teil professionell arbeitenden Künstlern. „Inhaltlich wollen wir auch etwas ändern, daran basteln wir noch.“ Natürlich werde sich das Kollektiv weiterhin in den Güterhallen bei Aktionen wie dem Güterhallenfest und der Lichternacht einbringen. Jedoch soll Einzelausstellungen der Mitglieder des Kunstraums mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

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