Künstler zeigen die

Galeristin Astrid Kirschey (2. v. l.) präsentiert (v. l.): Ulla Schenkel, Teresa Wojciechowska und Tati Strombach-Becher. Foto: Christian Beier
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Galeristin Astrid Kirschey (2. v. l.) präsentiert (v. l.): Ulla Schenkel, Teresa Wojciechowska und Tati Strombach-Becher. Foto: Christian Beier

Ausstellung in der Galerie Kirschey

Von Stephanie Licciardi

Geheimnisvoll sei die Welt der Druckgrafik, weiß Teresa Wojciechowska. Seit 2006 ist sie als Druckgrafikerin am Projekt Druckgrafik Bergisch Land tätig, die ihren Sitz, „unsere Kulturwerkstatt“, in Wuppertal hat. „Hier nahm alles seinen Anfang“, sagte Tati Strombach-Becher. Das Ziel der Gruppe: Die Fortführung eines jahrhundertealten Handwerks sowie der Erhalt verschiedener Techniken wie Lithografie, Holzschnitt oder Radierungen.

Unter dem Titel „Was da ist“, zeigt die Galerie Kirschey ab dem 20. September Grafikarbeiten der Projektgruppe Druckgrafik Bergisch Land der Reihe „Tradition & Experiment“. Neben handwerklicher Tradition wagen die Grafiker den Sprung in experimentelle Bereiche und möchten auf die Vielfältigkeit der Druckkunst verweisen. „Nicht nur die Erfahrung und das Knowhow ist in diesem Bereich gefragt, sondern auch Disziplin“, berichtet Ulla Riedel. Neben dem traditionellen Handwerk wagen sich die Künstler auch an Experimentelles heran. Die Corona-Krise und der Lockdown haben der Kreativität keinen Abbruch getan. Die Projektgruppe setzt sich aus 15 Grafikern zusammen: Barbara Held, Sarah Doerr, Carmen Meiswinkel, Marlene Mintert, Petra Mohr, Maria Pienkowski, Stephan Preuß, Ulla Riedel, Ulla Schenkel, AnneLi Schröder, Alvar Siefert, Tatjana Stroganowa, Tati Strombach-Becher, Boris von Reibnitz und Teresa Wojciechowska.

Wojciechowskas Arbeiten spiegeln die Isolation und Einsamkeit des Lockdowns wieder. „Es war eine Zeit des Zu-sich-Kommens und der Einsamkeit“, sagt sie rückblickend.

Zudem ist die bereits siebte Edition des Druckgrafikkalenders unter dem Titel „Was da ist“ geplant. Inspiration für den Titel des wahrscheinlich „mutigsten Kalenders“ der Grafikertruppe war ein bekannter Wuppertaler Musikkünstler, dessen Motto des Sich-frei-Ausdrückens auch die Arbeiten der drei Künstlerinnen und ihren Mitstreitern beeinflusst. „Wir möchten vor allem keinen Einheitsbrei zeigen“, so Riedel.

Vernissage: Samstag, 20. September, 14 Uhr in der Galerie Kirschey, Alexander-Coppel-Straße 22. Die Ausstellung läuft bis zum 18. Oktober

www.galerie-kirschey.de.

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