Glaube

Freitag ist die Nacht der offenen Kirchen: Künstler verbinden Konfessionen

Sie zeigen ihre Arbeiten (v. l.): Wolfgang Berchtold, Dirk Balke, Ela Schneider, Gerhard Lauster, Christina Koester und Tuan Anh Do. Foto: Christian Beier
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Sie zeigen ihre Arbeiten (v. l.): Wolfgang Berchtold, Dirk Balke, Ela Schneider, Gerhard Lauster, Christina Koester und Tuan Anh Do.

In Gräfrath gibt es eine Ausstellung aufgeteilt auf zwei Orte.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Für die Nacht der offenen Kirchen am Freitag haben sich die beiden Gräfrather Gemeinden zusammengetan. Mit Unterstützung von zehn Künstlern, alle im Stadtteil und darüber hinaus bestens bekannt, setzen sie auf eine „künstlerische Ökumene“ und präsentieren im Schulterschluss ein besonderes Projekt.

„Es ist eine Ausstellung, aufgeteilt auf zwei Orte.“

Regine Jäger-Zimmer, Vorsitzende des Ortsauschusses St. Mariä Himmelfahrt

Sowohl in der katholischen Klosterkirche als auch in der evangelischen Kirche am Markt können Besuche Bilder und Skulpturen bewundern. „Es ist eine Ausstellung, aufgeteilt auf zwei Orte“, sagt Regine Jäger-Zimmer, Vorsitzende des Ortsausschusses der Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt. Das Miteinander der beiden Konfessionen sei in Gräfrath außerordentlich harmonisch, so dass schnell klar gewesen sei, zur diesjährigen Nacht der offenen Kirchen etwas in Kooperation anbieten zu wollen, ergänzt Pfarrer Thomas Schorsch für die Protestanten.

Zwei Stillleben von Dirk Balke lieferten die Idee zu dem Ausstellungsprojekt. Sie zeigen jeweils ein katholisches und ein evangelisches Abendmahlgeschirr. Präsentiert wird Ersteres in der evangelischen Kirche und Letzteres in der katholischen Kirche. Will heißen, die katholische Version steht vor dem echten evangelischen Kelch und der Patene – und umgekehrt. Zudem zeigen Wolfgang Berchtold, Heike Buschkotte-Leichsenring, Daniele Danielzig, Tuan Anh Do, Ulle Huth, Christina Koester, Ela Schneider und Gerhard Lauster in beiden Kirchen je eine Arbeit. Auch Hans Brunne ist mit einem Beitrag dabei. Seine Arbeit wird in der evangelischen Kirche präsentiert. Auf diese Weise sind sehr verschiedene Stilrichtungen vertreten, die die Besucher der Kirchen bei einem Rundgang still für entdecken können. Ein Flyer, an den Eingängen zu finden, gibt Erläuterungen zur Einordnung und hilft dem Betrachter, den inhaltlichen Zugang zu finden. Die ausgestellten Arbeiten sind ebenso farbig und und auffallend wie klein und unauffällig – und gerade das ist es, was den Spannungsbogen ausmacht. Dazu gibt es Musik, live und vom Band.

Nacht der offenen Kirchen

Termin: Am Freitag, 1. Oktober, laden die evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinden gemeinsam zur Nacht der offenen Kirchen ein. Der Eintritt ist frei. Das ST unterstützt die Aktion als Medienpartner.

Eröffnungsgottesdienst: 18 Uhr, evangelischen Stadtkirche am Fronhof.

Programm: Im Anschluss gibt es ab 19.30 Uhr ein umfangreiches Programm mit 27 Veranstaltungen. Das Programmheft gibt es in allen Gemeinden oder online: www.solinger-nacht-der-kirchen.de

Corona-Regeln: Es gelten die 3G-Regeln. Zusätzlich muss auch am Platz Maske getragen werden.

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