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Krebsberatung geht in neue Hände über

Susanne Markert (v.l.), Dr. Renate Tewaag und Ulrike Kilp freuen, dass das Diakonische Werk die Aufgabe übernimmt. Foto: Christian Beier
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Susanne Markert (v.l.), Dr. Renate Tewaag und Ulrike Kilp freuen, dass das Diakonische Werk die Aufgabe übernimmt.

Verein Tumorzentrum übergibt beratende Aufgaben an die Diakonie.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Der Verein „Tumorzentrum“ ist nun Geschichte. Am 9. Juni hat sich der Verein offiziell bei seiner letzten Sitzung aufgelöst – nicht aber ohne zuvor alle seine wichtigen beratenden und helfenden Aufgaben für Menschen mit onkologischen Erkrankungen und deren Angehörige in gute Nachfolge-Hände zu legen: Mit der Diakonie Solingen sei ein Partner gefunden worden, der nicht nur durch seine hauptamtlichen Strukturen optimale Organisationsbedingungen für die komplexen Aufgaben biete, sondern der durch seine christliche Ausrichtung einen buchstäblich liebevollen Blick auf Menschen habe, sagte Dr. Renate Tewaag.

Die langjährig in Solingen selbstständige Radiologin und Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung hat das Tumorzentrum vor rund 20 Jahren mit aus der Taufe gehoben und federführend mit an den beiden Säulen dieser Anlaufstelle für Patienten und Angehörigen gearbeitet: Es gab sowohl regelmäßige Informationsveranstaltungen als auch persönliche Beratungsstunden mit Ehrenamtlern.

Mit Ulrike Kilp als Geschäftsführerin der Solinger Diakonie wird es in enger Kooperation mit dem evangelischen Kirchenkreis Remscheid/Lennep und der dortigen Diakonie nun eine möglichst nahtlose Weiterführung des Beratungs- und Informationsangebots rund um das Thema Krebserkrankung geben.

„Es hatte sich in den letzten Jahren eine Art Dependance des Tumorzentrums in Remscheid gegründet“, sagt Dr. Renate Tewaag. „Ärzte und Stadtverwaltung haben dort zum Wohl der Betroffenen gut zusammengearbeitet und können es unter dem Dach der Diakonie nun auch weiterhin tun.“ Details über Orte und Zeiten werden aktuell erarbeitet. Die Zusammenarbeit mit dem Klinikum Solingen und dem Krankenhaus Bethanien werde aber in jedem Fall fortgeführt.

„Es werden sicher sowohl jeweils vor Ort als auch bei uns im Haus, beratende Gespräche stattfinden“, sagt Ulrike Kilp. Bei Susanne Markert, der bei der Diakonie zuständigen Abteilungsleiterin für ambulante Beratung, sei das Projekt in guten Händen, versichert Kilp.

„Wir können dafür gut vorhandene Strukturen nutzen“, freute sie sich über das Vertrauen, das das Tumorzentrum der Diakonie mit der Übertragung seiner Aufgaben rund um Menschen in physischen und psychosozialen Krisen überträgt. „Hier sensibel zu begleiten, um mitzuhelfen, sowohl praktische als auch seelische Schwierigkeiten zu überwinden, entspricht uns hundertprozentig“, sagt sie schlicht, und überzeugend.

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