Kurz vor Weihnachten

So kommen die Geschenke sicher an

Damit die Geschenke pünktlich und unversehrt an Heiligabend in allen Haushalten unter dem Weihnachtsbaum liegen können, hat die Verbraucherzentrale Tipps zusammengestellt.
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Damit die Geschenke pünktlich und unversehrt an Heiligabend in allen Haushalten unter dem Weihnachtsbaum liegen können, hat die Verbraucherzentrale Tipps zusammengestellt.

Verbraucherzentrale gibt Tipps zu Online-Bestellungen.

Von Katharina Birkenbeul

Solingen. Ein Klick und das Weihnachtsgeschenk für Geschwister, Eltern und Freunde ist bestellt. Das ist in vielen Haushalten derzeit an der Tagesordnung. Denn in zehn Tagen ist schon Weihnachten. Und dann kommt das Paket doch zu spät, oder etwas ist nicht in Ordnung. Als Online-Shopper solle man sich weder von schönen Internetseiten noch von tollen Versprechungen und vermeintlich günstigen Preisen blenden lassen, rät die Verbraucherzentrale NRW. Damit die Gaben ohne Probleme pünktlich an Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum liegen, gibt die Beratungsstelle folgende Tipps.

Onlinekauf: Bei Bestellungen per Mausklick sollten Verbraucher etwa auf vollständige Anschriften der Firmen achten, so hat man im Fall der Fälle einen Ansprechpartner, auf den zurückgegriffen werden könne, so die Verbraucherzentrale. Auch auf Datenschutz solle geachtet werden. Kunden sollten Präsente in Shops bestellen, die eine verschlüsselte Datenübertragung ermöglichen, rät die Verbraucherzentrale. Das erschwere eine Einsicht durch Dritte. Verschlüsselte Datenverbindungen sind am „s“ hinter dem „http“ in der Adress-Zeile des Browsers zu erkennen. Bei den Datenschutzbestimmungen ist darauf zu achten, ob die eigenen Angaben nur verwendet werden, um die Bestellung zu erfüllen, oder ob sie auch für Werbung genutzt oder gar an Dritte weitergegeben werden sollen. Wer günstiger shoppen möchte, sollte die Preise mit denen im stationären Handel vergleichen. Außerdem sollte auf etwaige Zusatzkosten geachtet werden. Diese umfassen Versandgebühren, aber auch Kosten, die beim Bezahlen hinzukommen – ein Zahlungsweg muss kostenlos sein.

Das Widerrufsrecht gilt normalerweise 14 Tage. Darüber sollten Verbraucher sich besonders im Klaren sein, wenn das Bestellte erst am 24. Dezember unter dem Tannenbaum liegt.

Paketversand: Weihnachtsgeschenke, die in der Zustellschleife hängenbleiben. Pakete, die nicht auftauchen oder ohne Benachrichtigung in der Nachbarschaft oder im weiter entfernten Paket-Shop abgegeben werden. Das ist ärgerlich. Deshalb raten die Experten der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW, beim Online-Kauf anzugeben, dass Pakete nur von der Person, die bestellt hat, oder einer bevollmächtigten Person angenommen werden dürfen.

Wer selbst etwas versendet, sollte darauf achten, die Adresse und den Namen gut lesbar auf das Paket oder den Briefumschlag zu schreiben – und vor allem die Pakete rechtzeitig losschicken. Ein Zeitpolster von sieben bis zehn Tage sei dabei sinnvoll, so die Berater.

Pakete sind in der Regel versichert. Bei der Annahme eines Paketes sollte deshalb darauf geachtet werden, dass der Inhalt nicht beschädigt ist. Ist ein Schaden sichtbar, sollte dieser noch an der Tür dem Paketboten gemeldet werden. Für später festgestellte Schäden gilt in der Regel eine Meldefrist von sieben Tagen. Auch der Verlust eines Paketes sollte gemeldet werden.

Wichtige Sendungen: Wer wertvolle Gegenstände wie Geld oder teure Geschenke sicher verschicken will, kann bei der Post eine andere Zustellungsart wählen. Ein Geldgeschenk oder wichtige Dokumente sind besser abgesichert, wenn sie zum Fest als Wertbrief versendet werden. Dadurch ist Geld bis zu einem Wert von 100 Euro abgesichert, Sachgegenstände bis zu 500 Euro.

Wer noch schnell fristgerecht Verträge kündigen muss, kann diese am sichersten per Einschreiben verschicken. Dadurch ist eine Rückverfolgung möglich.

Kontakt: Weitere Infos zum Kaufrecht im Handel bietet die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Solingen telefonisch oder per E-Mail an.

Tel. (02 12)  22 65 76

solingen@verbraucherzentrale.nrw

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