Ohligs

Knapp 100.000 Besucher beim Dürpel

Kulinarische Vielfalt war beim Dürpel garantiert – wie dieses Foto am „Dürpel-Pizza“-Stand beweist.
+
Kulinarische Vielfalt war beim Dürpel garantiert – wie dieses Foto am „Dürpel-Pizza“-Stand beweist.

Ausgelassene Stimmung beim Traditionsfest in Ohligs. 37 Bands spielten auf 5 Bühnen.

Von Andreas Erdmann

Drei Tage lang, von Freitag bis Sonntag, stand die Ohligser Innenstadt kopf. Alles drehte sich um das Dürpelfest, zu dem die Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft (OWG) zum 43. Mal eingeladen hatte. Auf der langen Festmeile vom

Standpunkt von Uli Preuss

Hauptbahnhof bis zum Marktplatz und der unteren Düsseldorfer Straße sowie in den angrenzenden Straßen gab es Konzerte, Kirmes und Kulinarisches satt. Auf dem Fest, das vom Treff unter Ohligsern auf dem Bürgersteig („Dürpel“) längst zum überregionalen Festival angewachsen ist, tummelten sich laut Schätzung von Dürpel-Mitorganisatorin Gloria Göllmann an drei Tagen „bald 100 000 Besucher aus allen Stadtteilen und den umliegenden Städten“. Auch das teils durchwachsene Wetter war kein Hindernis für die vielen Gäste.

Für Musikfans gab es ein Riesenprogramm. Von fünf Bühnen, auf der Düsseldorfer-, Grün-, Forst- und Wittenbergstraße sowie dem Bremsheyplatz, brannten 37 Bands und Sänger ein musikalisches Feuerwerk ab. Während die Gruppe Café Acoustico auf der Dürpel-Lounge-Bühne dem Publikum mit argentinischem Rock und Bossa Nova einheizte, ließ die Coverband Ballroom Blitz auf der ST-Bühne die 1970er Glamrock-Truppe The Sweet wiederauferstehen. „Spitzenklasse“, sagte Zuhörer Thomas Becker begeistert, „die Ähnlichkeit zum Original ist verblüffend.“

Weitere Highlights: die Gruppen Memories und Mind2Mode, die temperamentvolle Afro-Band Senjam und das traditionelle Dürpelfest-Gastspiel der Power-Rockband Der letzte Schrei. Songwriterin Franzi Rockzz schlug ruhigere Töne an und wurde neben Gitarre und Schlagzeug von einer melodischen Geige begleitet. „In dieser Besetzung ist es unser zweiter Auftritt“, verriet sie. Viel umjubelt auch der neue A-Capella-Chor Die Dürfen Das, welcher die Nachfolge von Scampi antrat.

Dürpelfest in Ohligs: Der Freitag

 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss

Die Kirmes wurde in diesem Jahr mit fast 40 Fahrgeschäften bestückt. „Die verschiedenen Tempo-Programme der Fahrgeschäfte sollen die ganze Familie ansprechen“, erklärte Schausteller Günter Darmann das breitgefächerte Angebot. Einer der Hits für Erwachsene: der rhythmisch auf- und abtanzende „Voodo Jumper“ mit Freifalleffekten. Dazu Europas größte Riesenschaukel „The Real Nessy“. Bei den jüngsten Festbesuchern waren die Kinderkarussells sehr beliebt. „Jetzt ist erst mal genug“, sagte Evelyn Broch zu ihrem dreijährigen Sohn Denis, als er nach der dritten Karussellfahrt gleich noch eine vierte antreten wollte.

Massig Zulauf hatten die Bierstände, aber auch die Wein- und Cocktailstände waren gut besucht. „Wir schenken zunehmend Wein auf dem Dürpelfest aus: Rot- und Weißwein, auch Rosé“, sagte Gordon Horlacher-Debusmann vom Weinkontor Debusmann. „Dazu jede Menge Antialkoholisches wie Kaltgetränke und Kaffee.“ Bei den kulinarischen Ständen gab es neben vielfältigen internationalen Gerichten auch Einheimisches wie die „Riffplätzker“ von den Ohligser St. Sebastianern oder die Bergischen „Bollebäusker“. „Hierbei handelt es sich um kleine, kugelrunde Krapfen“, erklärte Christine Range am Inner-Wheel-Stand. Bei den kulinarischen Ständen seien ein Spanier und ein Inder neu dabei, berichtete Göllmann. Sie leitete das Fest zum ersten Mal. „Es hat riesig Spaß gemacht“, resümierte sie. „Alle Beteiligten – OWG, THW, Malteser, Polizei und Stadtwerke – arbeiteten Hand in Hand. Besonders unangenehme Zwischenfälle gab es keine.“ 

Dürpelfest in Ohligs: Der Samstag

 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss
 © Uli Preuss

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Das Laser-Duell im Dunkeln kann beginnen
Das Laser-Duell im Dunkeln kann beginnen
Das Laser-Duell im Dunkeln kann beginnen
Corona: Inzidenz liegt in Solingen erstmals über 1000
Corona: Inzidenz liegt in Solingen erstmals über 1000
Corona: Inzidenz liegt in Solingen erstmals über 1000
„Masken werden nicht mehr aus dem Straßenbild verschwinden“
„Masken werden nicht mehr aus dem Straßenbild verschwinden“
„Masken werden nicht mehr aus dem Straßenbild verschwinden“
Salamanderpest tötet Hunderte Tiere im Bergischen
Salamanderpest tötet Hunderte Tiere im Bergischen
Salamanderpest tötet Hunderte Tiere im Bergischen

Kommentare