Klinikum verlegt Wartebereiche in die Eingangshalle

Prof. Dr. Thomas Standl (v. l.) bekam von Knut und Max Hermes von der Firma Tecsafe Gesichtsvisiere überreicht. Sie gehören in besonders gefährdeten Bereichen zur regulären Schutzausrüstung. Foto: Christian Beier
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Prof. Dr. Thomas Standl (v. l.) bekam von Knut und Max Hermes von der Firma Tecsafe Gesichtsvisiere überreicht. Sie gehören in besonders gefährdeten Bereichen zur regulären Schutzausrüstung. Foto: Christian Beier

Patienten und Besucher sollen zukünftig im Inneren des Hauses warten – dafür sind Umbauten notwendig

Von Alexandra Dulinski

Aufgrund steigender Infektionszahlen und dem nahenden Herbst plant das Städtische Klinikum einige Veränderungen in der Eingangshalle. Zum einen soll der Wartebereich in die Eingangshalle verlegt werden. Bislang stehen bei Rückstau die Besucher oft im Freien, berichtet Verwaltungsdirektor Hans-Jörg Schwarz. Dazu sei es notwendig, die Mittelinsel direkt im Eingangsbereich abzubauen. „Die Eingangshalle ist eigentlich ein Ort der Kommunikation und der Begegnung. In Corona-Zeiten ist das denkbar kontraproduktiv“, erklärt er.

Deswegen sollen Bänke mit einer transparenten Schutzscheibe bis auf Schulterhöhe errichtet werden, die die Patienten- und Besucherschlangen voneinander trennen. Ein zweiter Wartebereich soll im hinteren Bereich der Eingangshalle errichtet werden, um Ansammlungen im Eingang zu vermeiden. Über einen Monitor werden die Patienten aufgerufen. Die Mitarbeiter sollen zukünftig einen Nebeneingang nutzen. „Wir sind im Gespräch darüber, wie wir den Besucherdurchfluss beschleunigen können. Denkbar wären beispielsweise Besucherausweise“, berichtet Schwarz.

Solinger Firma spendet 500 Visiere für Klinik-Mitarbeiter

Für die notwendigen Umbauten, Abriss- und Schreinerarbeiten rechnet Schwarz mit Kosten in Höhe von 10 000 bis 15 000 Euro. Bis zum Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, gestartet werden könne aber erst, wenn der Brandschutzbeauftragte grünes Licht gibt.

Schon zu Beginn der Pandemie wurden zahlreiche Maßnahmen getroffen, um die Mitarbeiter des Klinikums zu schützen. So wurde ein Securitymitarbeiter von der Stadt gestellt, die Videoüberwachung des Eingangsbereichs wurde auf 24 Stunden am Tag ausgeweitet, berichtet Prof. Dr. Thomas Standl, medizinischer Geschäftsführer des Klinikums. Das habe neben der Materialanschaffung weitere Kosten verursacht. Für den Schutz der Mitarbeiter bekommt das Klinikum nun Unterstützung. Am Mittwoch spendete die Solinger Firma Tecsafe 500 Gesichtsvisiere. „Wir haben die Vorschrift, die Visiere in besonders gefährdeten Bereichen zusätzlich zur normalen Schutzausrüstung zu tragen“, so Standl. Dafür haben Geschäftsführer Knut und Max Hermes die Produktion in der Firma, die eigentlich Schaumeinlagen herstellt, umgestellt.

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