Klinikum nutzt neues OP-Verfahren

Harnleiterprothese eingesetzt

Im Städtischen Klinikum Solingen wurde ein neues OP-Verfahren in der Urologie erfolgreich durchgeführt. Einem Patienten wurde eine Harnleiterprothese eingesetzt. „Die sogenannte Detour-Prothese ist ein schmaler Kunstschlauch. Es wird unter der Haut von der Niere bis in die Blase gelegt“, erklärt Chefarzt Prof. Dr. Markus Heuser. Im Unterschied zu Harnleiterschienen handelt es sich um ein Dauerimplantat, das nicht entfernt oder gewechselt werden muss. Die Beschaffenheit des Materials ermögliche eine nahezu natürliche Harnableitung ohne Verlust von Lebensqualität, heißt es in einer Pressemitteilung.

Da die Prothese ohne Verbindung nach außen im Körper verankert wird, verringert sich das Risiko einer Infektion erheblich. „Diese Operationen werden in Deutschland noch nicht an vielen Kliniken durchgeführt“, erklärt Markus Heuser. Auch am Städtischen Klinikum Solingen sei es eine der ersten Harnleiterersatzoperationen mit Kunstmaterial gewesen. „Umso mehr freut es unser gesamtes Team, dass es dem Patienten wieder gut geht und wir erfolgreich helfen konnten“, fasst Heuser das Ergebnis zusammen.

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