Klingenmuseum und Dovo verleihen Auszeichnung für Rasiermesser

Sixt Wetzler (v. l.), die beiden Barbiere Emmanuel Sanwogou und Simon Schulz stellten mit Jens Grudno von Dovo die Jury. Foto: Simon Schulz
+
Sixt Wetzler (v. l.), die beiden Barbiere Emmanuel Sanwogou und Simon Schulz stellten mit Jens Grudno von Dovo die Jury.

Morgen findet die Präsentation der Gewinner im Internet statt

Von Philipp Müller

Morgen kommt es zu einer Premiere im Klingenmuseum in Gräfrath. Denn als Kooperation mit der Firma Dovo war der Design-Wettbewerb „Meisterhafte Tradition aus neuen Perspektiven“ ausgeschrieben worden. Ziel des Wettbewerbs ist es, nach innovativen Designs für Rasiermesser zu suchen. Das Gewinnermesser wird bei Dovo auch in die Produktion gehen.

Ursprünglich sollte der Preis im Rahmen eines Messertags verliehen werden. Der war als Ersatz für die Knife 2021 geplant. Doch beides sei durch die Pandemielage und die damit verbundene Schließung des Deutschen Klingenmuseums nicht realistisch durchführbar gewesen, erklärt der Museumsdirektor Dr. Sixt Wetzler. Wegen der sich laufend ändernden Bedingungen im Haus sei auch in Absprache mit der deutschen Messergilde auf eine digitale Präsentation wie im Vorjahr verzichtet worden. „Aber 2022 starten wir richtig durch, da lassen wir es krachen“, verspricht er.

Nach einem Kracher unter den Rasiermessern suchte am Montag eine Jury für das beste Rasiermesser. Ihre gehörten Jens Grudno, der Geschäftsführer der Dovo Stahlwaren GmbH, Emmanuel „Shesher“ Sanwogou und Simon Schulz, beide arbeiten als Profi-Barbier, sowie Dr. Sixt Wetzler vom Klingenmuseum an. „Knapp 30 Beiträge wurden eingesandt. Daraus wurden fünf Designs ausgewählt, die als Prototypen gefertigt und von uns als Jury bewertet wurden“, erklärt Wetzler.

Interessenten können die Preisverleihung per Zoom verfolgen

Dabei hatte die Jury einige Kriterien zu beachten, die die Designer erfüllen mussten. So muss das Rasiermesser aus Karbonstahl gefertigt sein, die Klinge darf sechs Achtel eines Zolls in der Breite nicht überschreiten und nicht länger als 15 Zentimetern ausfallen. Da das Messer später in Serie gefertigt wird, galt für den Entwurf auch, eine hohe Praxistauglichkeit zu beachten. So sollte das Griffmaterial „form- und farbstabil gegenüber Wasser, Lösungsmitteln (zum Beispiel Alkohol) und Rasierseife sein“.

Auch wenn der Gewinnerentwurf schon feststeht, so wird er nicht vorab bekanntgegeben. Denn morgen gibt es dazu eine offene Zoom-Konferenz, in dessen Verlauf ab 16 Uhr der Preis verliehen wird:

https://t1p.de/1apf

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Nach dem Hochwasser kehrt der Alltag nicht zurück
Nach dem Hochwasser kehrt der Alltag nicht zurück
Nach dem Hochwasser kehrt der Alltag nicht zurück
Corona: Solingen wieder mit landesweit höchsten Wert - Impfungen in Burg und Südpark
Corona: Solingen wieder mit landesweit höchsten Wert - Impfungen in Burg und Südpark
Corona: Solingen wieder mit landesweit höchsten Wert - Impfungen in Burg und Südpark
Rückkauf der Ohligser Festhalle erntet Zustimmung
Rückkauf der Ohligser Festhalle erntet Zustimmung
Rückkauf der Ohligser Festhalle erntet Zustimmung
Brückensteig: Die Kletterer gehen an den Start
Brückensteig: Die Kletterer gehen an den Start
Brückensteig: Die Kletterer gehen an den Start

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare