Schutz von Natur und Umwelt

„Klimaschutz – eine generationenübergreifende Aufgabe“

Weitreichendere Maßnahmen für das Bergische werden gefordert.
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Weitreichendere Maßnahmen für das Bergische werden gefordert.

Neue Arbeitsgemeinschaft will den Schutz von Natur und Umwelt anschieben.

Von Susan Jörges

Temperaturanstieg, intensivere Hitzeperioden, Starkregenereignisse, Rückgang von Flora und Fauna: Der Klimawandel wird das Leben in der Klingenstadt verändern. Mit einem Klimaschutzkonzept und Anpassungsmaßnahmen sind die bergischen Großstädte aktiv, bringen Projekte auf den Weg. Einigen Umweltverbänden und Organisationen gehen die bisherigen Anstrengungen jedoch nicht weit genug, sie fordern weitreichendere Maßnahmen für das Bergische. Um eine größere Reichweite für ihre Forderungen zu finden, stellen sie in der AG Klima ihr Engagement auf breitere Füße.

Den Anstoß dazu gaben die befreundeten Schüler Jakob Höroldt (16) und Fabian Jahnke (17), die bei der Solinger Ortsgruppe von Extinction Rebellion aktiv sind. Mit dabei ist ebenfalls die Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Ortsgruppe von Fridays for Future und Parents for Future, die Naturfreunde Theegarten, der Stadtverband des Naturschutzbundes, die Bürgerinitiative „Rettet das Ittertal“, der Jugendstadtrat und der evangelische Kirchenkreis. Jede der Gruppen betrachte die Klimakrise aus verschiedenen Perspektiven, „als Arbeitsgemeinschaft wollen wir eine gemeinsame Strategie finden, voneinander lernen und Klimaschutz geschlossen angehen“, erklärt Renate Bernhard, 60 Jahre alt, von „Rettet das Ittertal“. Die verschiedenen Arbeitsschwerpunkte der Gruppen sollen dennoch bestehen bleiben.

Mit ihren Forderungen möchte sich die Gruppe zukünftig sowohl an Einzelpersonen als auch an die Politik richten: „Wir wollen ein deutliches Signal an Verantwortungsträger und die Öffentlichkeit senden und einen klaren Kurs für Solingens Klimaschutzstrategie einfordern“, macht die 62-jährige, stellvertretende Vorsitzende der BUND Kreisgruppe, Sabine Vogel, deutlich.

„Wir wollen die gesamte Gesellschaft abbilden.“

Johanna Limbach Fridays for Future

Gelingen könne das Vorhaben der AG nur mit Unterstützung der breiten Bevölkerung. Johanna Limbach (22) von Fridays for Future möchte daher Engagierte aller Generationen, Kulturen und Konfessionen ermutigen, sich dem Bündnis anzuschließen und aktiv zu werden: „Wir wollen die gesamte Gesellschaft abbilden. Klimaschutz ist eine generationenübergreifende Aufgabe, zu der jeder beitragen kann.“ Alle vier Wochen werden sich die Akteure nun austauschen, ihre Sichtweisen zusammenbringen und Konzepte sowie Aktionen erarbeiten. Wer sich über Ziele und Projekte informieren oder Teil des Klimabündnisses werden möchte, wendet sich per E-Mail an: ag.klima@rettetdasittertal.de

Größe des Hilfsteams im Ittertal übersteigt die Erwartungen

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