Internationales Camp

Klimabotschafter treffen sich in Solingen

Gastfamilien werden noch gesucht.

Von Anja Kriskofski

Solingen. Mehrere virtuelle Treffen haben bereits stattgefunden. Ende Oktober wollen Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland, sieben osteuropäischen Ländern, Honduras und Nicaragua in Solingen zusammenkommen. Beim Camp geht es um die Themen „Klimagerechtigkeit, Ökozid und das Menschenrecht auf Wasser“. Wegen der Pandemie musste es um ein Jahr verschoben werden. „Es ist uns wichtig, das in Präsenz durchzuführen, weil es einfach eine andere Qualität hat“, sagt Rita Muckenhirn vom Solinger Förderverein Städtefreundschaft mit Jinotega. Rund 30 Teilnehmer werden vom 29. Oktober bis 6. November dabei sein.

Veranstalter des internationalen Camps sind neben dem Förderverein die Stadt Solingen und FSI Forum für Soziale Innovation. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung vom Land NRW und von der EU. Die Initiative gehe auf zwei junge Solingerinnen aus dem Freundschaftsverein mit Jinotega zurück, die 2016 das Netzwerk „Junge Expertise in Aktion für das Klima“ gründeten, berichtet Mitorganisatorin Sophia Merrem. Das Ziel: sich über Ländergrenzen hinweg mit dem Klimawandel und Umweltschutz zu befassen.

Internationale Camps fanden bereits in Nicaragua und Honduras statt. Neben jungen Menschen aus Mittelamerika, Spanien und Belgien sind jetzt erstmals Klimabotschafter eines EU-Projekts aus Bulgarien, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei, Tschechien und Ungarn dabei. „Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Merrem.

Verschiedene Exkursionen stehen auf dem Programm

Während des Camps werden die Teilnehmer Exkursionen unternehmen: Unter anderem bei Besuchen bei den Technischen Betrieben Solingen, bei der Biologischen Station Mittlere Wupper oder beim Wuppertal Institut geht es um die Folgen des Klimawandels und die Anpassung daran. Muckenhirn: „Die Teilnehmer sollen so viele Initiativen wie möglich kennenlernen und Erkenntnisse in ihre Länder tragen.“ Es wird eine eintägige Exkursion nach Brüssel sowie eine große Forum-Veranstaltung in der Alexander-Coppel-Gesamtschule geben, die von der Stadt Solingen organisiert wird. Daneben wird bereits das nächste Treffen vorbereitet, das 2022 in Nicaragua geplant ist.

Für einige osteuropäische Teilnehmer suche man noch Gastfamilien, sagt Hans Wietert-Wehkamp vom Vorstand des Fördervereins. Sie seien alle gegen Covid-19 geimpft. Für die drei Teilnehmer aus Mittelamerika gibt es bereits eine Unterbringung. Während des Aufenthalts würden zudem alle zwei Tage Schnelltests gemacht. Wer sich als Gastfamilie melden wolle, sollte Englisch sprechen. Interessierte können sich bei Hans Wietert-Wehkamp melden unter Tel. 2 30 78 39 oder per E-Mail an:

wietert-wehkamp@solingen-jinotega.de

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