Überraschungsfest

Kita Rappelkiste feiert 25. Geburtstag

Mit einem bunten Fest feierten die Kinder der Kita Rappelkiste den 25. Geburtstag der Einrichtung. Foto: Christian Beier
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Mit einem bunten Fest feierten die Kinder der Kita Rappelkiste den 25. Geburtstag der Einrichtung.

Einrichtung organisierte ein Überraschungsfest nur für die Kinder.

Von Anja Kriskofski

Das Jubiläumsfest fällt genau in die Zeit, in der wieder weitgehend Normalität in die Kindertagesstätten in NRW zurückgekehrt ist: Die Kita Rappelkiste feierte ihren 25. Geburtstag – pandemiebedingt mit einem Fest, das nur für die Kinder organisiert wurde. „Sie mussten in den vergangenen Monaten auf so vieles verzichten. Wir wollen, dass sie jetzt fröhlich und spaßig feiern“, sagt Leiterin Kerstin Preußler.

Am Donnerstag und Freitag gab es ein buntes Überraschungsprogramm. Clown Ferdi schaute in allen Gruppen vorbei. Die Kinder konnten sich Clownsnasen, Käfer-Taschenlampen und einen Helium-Luftballon erspielen. Es gab Kinderschminken, eine Disco und ein Fotoshooting. Und zum krönenden Abschluss kam der Eiswagen.

Kerstin Preußler ist eine von drei Mitarbeiterinnen aus dem 13-köpfigen Team, die seit dem Start der Kita 1996 dabei sind. Kinder immer ernst zu nehmen und sie zu gefestigten, gestärkten kindlichen Persönlichkeiten werden zu lassen, steht im Zentrum des Konzepts. Dabei fließen auch Elemente der Montessori-Pädagogik mit ein. In der Kita wird experimentiert (Haus der kleinen Forscher), es gibt Sozialkompetenztrainings, Brandschutzerziehung und viele AGs. Auch auf Bewegungsförderung werde großen Wert gelegt.

Engagierte Elterninitiative ist Träger der Einrichtung

Die Zusammenarbeit im Team sei beispielhaft, lobt Preußler: „Ich kann mich auf die Unterstützung aller Mitarbeiterinnen stets verlassen.“ Hinzu komme das große Engagement der Eltern. Die Rappelkiste wird von einer Elterninitiative betrieben, die auch Träger der beiden Walder Kitas Kunterbunt und Knusperhaus ist. So organisiere der Elternrat jedes Jahr einen Eltern-Kind-Samstag, mit Wanderungen, Sportaktionen oder einem Handwerkermarkt. Auch sonst seien Mütter und Väter stets zur Stelle. Der Garten wurde von Eltern umgestaltet, sie bauten ein Spielhaus zusammen oder montierten die Schaukel.

Auf die Hilfe konnten sich Preußler und das Team auch 2012 verlassen, als der Kindergarten abbrannte. Nach Schweißarbeiten an einem neu geplanten Anbau breitete sich in den Abendstunden des 12. November ein Feuer aus. Das Gebäude mit seinem Holzständerwerk wurde so stark beschädigt, dass es von Grund auf saniert werden musste. „Vom Eingang aus konnte ich durch das Dach sehen“, erinnert sich Preußler. Die Hilfe von Eltern, Stadt Solingen und anderen Kitas sei groß gewesen. Es wurde gespendet, die Kita Unterburg und die evangelische Gemeinde Dorp stellten Räume zur Verfügung. Später zogen alle drei Gruppen übergangsweise in die ehemalige Kita Margaretenstraße. „Da hat sich gezeigt, wie stark die Verbundenheit ist.“

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