Kita kann nur eingeschränkte Betreuungszeit anbieten

In einer Walder Einrichtung zählt die Hälfte der Erzieherinnen zur Risikogruppe

-asc- Seit 8. Juni sind die Kindertagesstätten wieder für alle Kinder geöffnet. Der Betrieb ist jedoch eingeschränkt: In der Regel gibt es eine um zehn Wochenstunden reduzierte Betreuungszeit als die Eltern eigentlich gebucht haben. Kitas, die das wegen der Personalsituation nicht leisten können, dürfen in Absprache mit dem Jugendamt noch weniger Stunden anbieten. In Solingen sei das bei einer Einrichtung der Fall, erklärt Stadtsprecherin Sabine Rische. „Sieben Kitas bieten hingegen längere Zeiten an als sie müssen.“

Weil mehrere Mitarbeiterinnen wegen der Corona-Pandemie nicht arbeiten können, musste die evangelische Kindertagesstätte Sternstraße ihre Betreuungszeit auf 30 statt 35 Stunden reduzieren. „Drei von sechs Erzieherinnen gehören zur Risikogruppe“, erklärt Monika Janßen vom Träger, dem Diakonischen Werk. „Beide Gruppen sind aber geöffnet. Die Kita Sternstraße wird von Mitarbeitern anderer Einrichtungen unterstützt.“

„Wir bemühen uns, das System aufrecht zu erhalten.“ Das Diakonische Werk habe in seinen 14 Kitas 16 Risikopersonen, die derzeit zu Hause sind. „Ich hatte einige Mitarbeiterinnen am Telefon, die ihr großes Bedauern ausgedrückt haben, dass sie nicht kommen können“, sagt Janßen. „Aber natürlich dürfen sie ihre Gesundheit nicht aufs Spiel setzen.“

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