Projekt

Kirchenkreis bietet Orientierungstage

In der Bildungsstätte Hackhauser Hof in Ohligs finden die Tagungen statt, die zwischen Schule und Jugendarbeit Brücken bauen sollen.
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In der Bildungsstätte Hackhauser Hof in Ohligs finden die Tagungen statt, die zwischen Schule und Jugendarbeit Brücken bauen sollen.

Durch das Projekt „Brückenschlag“ soll der Zusammenhalt in der Klasse gestärkt werden.

Von Moritz Jonas

Ohligs Seit diesem Jahr bietet der Evangelische Kirchenkreis Solingen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof und weiterführenden Schulen aus Solingen Orientierungstagungen für Schülerinnen und Schüler an. Dabei können diese sich selbst und einander besser kennenlernen, teilt Pfarrer Thomas Förster mit, Pressesprecher des Kirchenkreises: „Das stärkt die eigene Persönlichkeitsentwicklung, den Zusammenhalt in Klasse oder Stufe und die Lernatmosphäre an der Schule.“

Die Corona-Pandemie hatte natürlich auch den Start der zunächst dreijährigen Projektphase beeinträchtigt. So konnten bislang nur zwei Tagungen durchgeführt werden. Dennoch sei die erste Bilanz positiv: „Das war eine total schöne Zeit“, lautete das Resümee der Schülerinnen Pauline, Rebecca, Lara und Rahel. Sie haben mit ihrer Klasse des Technischen Berufskollegs an einer sogenannten Orientierungs- und Reflexionstagung (ORT) teilgenommen.

Die Tagungen gibt es in der Bildungsstätte Hackhauser Hof

Solche Tagungen sind der wichtigste Teil des Projekts „Brückenschlag“, das der Evangelische Kirchenkreis Solingen in diesem Jahr gestartet hat. Das zentrale Ziel dabei ist: „Wir wollen Brücken bauen zwischen Schule und Jugendarbeit“, erläutert der Jugendreferent des Kirchenkreises, Dennis Längert, der gleichzeitig Projektleiter von „Brückenschlag“ ist. Die Bildungsstätte Hackhauser Hof in Ohligs ist dabei nicht nur der Tagungsort für die Tagungen mit Schülern. Dort werden im Vorfeld auch haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende aus der Jugendarbeit im Kirchenkreis für die Organisation solcher Tagungen qualifiziert. Anke Rikowski-Bertsch, Leiterin des Hackhauser Hofs, erläutert: „Wir stellen damit das Gerüst für den Brückenbau.“

Pfarrer Thomas Förster unterstützt den Austausch für den Evangelischen Kirchenkreis.

Nicht nur bei den Schülern trifft das Projekt auf positive Resonanz, auch die Lehrer, die mit ihren Klassen an dem Projekt teilnahmen, zeigten sich angetan. Patrick Kiesecker, Lehrer an der Geschwister-Scholl-Schule, war im März bei einer Tagung dabei: „Uns als Lehrerinnen und Lehrern hat es gutgetan, einen Start in die Oberstufe jenseits des Schulalltags zu ermöglichen.“ Schüler und Lehrer lernten sich bei einer solchen Tagung anders und intensiver kennen. Des weiteren sei es so möglich, eine Grundlage für eine gute Lernpartnerschaft zu schaffen, die in der Schule sehr wichtig sei.

Diese Einschätzung bestätigten auch Schüler des Technischen Berufskollegs: „Man konnte sowohl über sich selbst nachdenken als auch lernen, besser auf andere zuzugehen. Es war eine sehr intensive Zeit.“

„Die Schülerinnen und Schüler lernen auf solchen Tagungen, dass sie mehr sind als die Summe der Punkte, die sie für ihr Zeugnis sammeln“, erklärt Schulseelsorgerin Friederike Dietrich.

Projekt-Idee

„Im Zentrum unseres Projekts steht, dass Jugendliche jenseits der jeweiligen Etiketten erleben, dass sie bei uns als ganze Menschen wahrgenommen und wertgeschätzt werden“, so Projektleiter Dennis Längert. Kontakt für Schulen: 28 72 49 oder

laengert@evangelische-kirche-solingen.de

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