Aktion

Kinder kommen in Ohligs groß raus

Leopold Stock gehörte zu den Nachwuchströdlern und brachte die Nachttischlampe seiner Schwester unters Volk.
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Leopold Stock gehörte zu den Nachwuchströdlern und brachte die Nachttischlampe seiner Schwester unters Volk.

20 Trödelstände, neun Rallyestationen und Livemusik.

Von Julia Wodara

Das Ohligser Kinderfest „OhKi“ nahm am Sonntag die Lennestraße und Düsseldorfer Straße ein – schon zum fünften Mal. Der Wunsch der Veranstalter: Spielt, trödelt und feiert mit uns.

Die ISG Solingen-Ohligs – ein Zusammenschluss Solinger Immobilienbesitzer mit dem Bemühen, die Innenstadt lebenswerter zu machen – organisierte das Kinderfest zusammen mit dem Fußballverein BSC Union Solingen.

Obwohl alles auf engem Raum zusammenkam, ließen sich die drei Bereiche des Straßenfests – Spiel, Feier und Trödel – klar erkennen: Die rund 20 Stände begleiteten und rahmten die Veranstaltung, verkauft wurde alles von Spielzeug bis hin zu Babykleidung. Konsequent hatten sich die Trödler an die Vorgabe gehalten, dass das Angebot ausschließlich Kindern vorbehalten war.

Dreißigminütige Auftritteboten Vielfalt

Dank zahlreicher Sponsoren gab es Laserschießen mit dem Schützenverein Aufderhöhe oder auch eine Quizrunde mit den Ohligser Jongens ebenso wie Preise, die aus der Buchhandlung Jahn, dem Büro- und Schulbedarf Brix & Wolf oder dem Unverpacktladen Groß & Klein kamen.

Der lockere Spaß der jungen Besucherinnen und Besucher stand hier im Vordergrund. Unterstützt wurde das Ganze zudem von Partnern wie der Jugendbegegnungsstätte Interju oder Peter Pans Kinderzimmer, dessen Inhaber René Reimann sich mit dem Verkauf von Secondhand-Spielzeug für Nachhaltigkeit einsetzt.

Stimmung kam bei den Auftritten von Sängerin Gosia und Tänzerin Elenita auf; sie performten beide gleich zweimal am Tag und an zwei verschiedenen Orten. „Die Kinder brauchen euch – klatscht mit, habt Spaß und motiviert sie“, rief Elenita in die Menge am Citydeck. „Es steckt viel Arbeit dahinter – wir geben alles für euch, aber wir brauchen auch eure Energie.“

Elenita ist Tanzlehrerin im Zentrum für Tanz und Gesundheit „Art of“ an der Broßhauser Straße. Der Gedanke hinter ihrer Arbeit: Glaube immer an dich selbst. „Jeder darf das Eigene einbringen“, erklärte sie: „Mit den Mädels hier haben wir das auch alles zusammen gemacht und zusammengepuzzelt.“ Die rund dreißigminütigen Auftritte waren an diesem Tag genauso divers in ihrem Genre wie ihre Tänzerinnen: von Latin Beats zu Hip Hop und von Kleinkindern zu Jugendlichen.

Sängerin Gosia Rogala hingegen trat an erster Stelle alleine auf: Statt eine Gruppe an Kindern hinter sich zu haben, musste sie das junge Publikum erst zum Gesang bewegen. Ihr Repertoire bestand deshalb vor allem aus kinderfreundlichen Mitsing-Liedern – bis ihr eigentliches Zuhause im Jazz und Soul sich letztlich im Cover von Amy Winehouses Version von „Valerie“ wiederfand.

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