Familienzeit

Der Kinder- und Jugendtreff Friedenstraße lässt Jüngere Aktionen machen

Beim Kinder- und Jugendtreff machen alle beim Yoga mit – auch Zoés (3. v. r.) jüngerer Bruder, der hier nicht im Bild ist. Foto: Christian Beier
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Beim städtischen Kinder- und Jugendtreff an der Friedenstraße in Aufderhöhe machen alle beim Yoga mit – auch Zoés Bruder.

Die Serie über offene Angebote thematisiert heute die offene Tür der Stadt in Aufderhöhe.

Von Daniela Neumann

Solingen. Hier ist der nächste Teil in der lockeren ST-Serie über offene Angebote in Solingen für junge Menschen. Nun geht es um den Kinder- und Jugendtreff der Stadt an der Friedenstraße in Aufderhöhe. Geleitet wird er von dem Diplom-Sozialpädagogen Günther Schmitz.

Sobald das Wetter es möglich macht, nutzen die Beteiligten dort den Garten hinter dem Haus für unterschiedlichste Aktivitäten. „Yoga fanden die Kinder schon toll in den Online-Angeboten“, weiß Jone Altheide. Sie ist für die offene Tür hier zuständig. So lag es nahe, Yoga jetzt auch wieder vor Ort anzubieten.

Seit Mitte Mai dürfen die städtischen Einrichtungen der Jugendförderung nach acht Wochen Corona-Pause schrittweise wieder öffnen.

„Bei uns können aktuell zwei Mal die Woche je sechs Kinder da sein“, sagt Altheide. Sie sind angemeldet und machen jeweils als feste Gruppe etwas. Derzeit sind dienstags zwei Plätze frei.

Viele Aktionen bleiben den Neun- bis Zwölfjährigen der Donnerstagsgruppe im Gedächtnis. Kein Wunder, denn sie haben an deren Planung und Umsetzung mitgewirkt.

Zoé (9) erzählt vom Kochen, heute gibt es jedoch Smoothies unter Corona-Hygiene-Bedingungen. Saft oder Milch, dazu etwa Erdbeere, Kirsche oder Banane: Die Entscheidung will diskutiert und gut überlegt sein.

„Das tut gut“, hatte Alessia (9) zuvor schon zu einer Yoga-Übung erklärt. Sie kommt gern zu Fuß zum Treff. Zusammen mit Zoé an der Trommel und Shannon (11) am Bass ist sie als Sängerin in der Band, die in der anmietbaren Blockhütte auf dem vorderen Geländeteil normalerweise probt. Hier gibt es auch ein Angebot für die ältere Generation.

Sport, Kochen und Werkeln zählen zu den Angeboten

Eddy (11) schätzt meistens Fußball und Grillen sehr, macht jedoch auch gern bei den anderen Aktionen mit.

Einige der Kinder haben etwa eine Paletten-Sitzecke aufgebaut. Alina (12) erwähnt noch die Feste und Ausflüge, die es vor Corona gab, etwa zu Halloween oder zum Kölner Zoo.

Im Normalfall ist die offene Tür hier so konzipiert:

Montags von 17 bis 21 Uhr können Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren vorbeikommen. Dienstags gibt es von 14.30 bis 18.30 Uhr eine reine Jungengruppe. Und mittwochs sowie donnerstags (Koch- und Backtag) hat das Haus ebenso von 14.30 bis 18.30 Uhr, dann jedoch für alle interessierten Kinder und Jugendlichen geöffnet. Freitags ist für sie von 14.30 bis 18 Uhr auf.

Alle Angebote im Haus sind an den genannten Tagen kostenlos und freiwillig. Es gibt eine Halbjahresplanung zur Orientierung.

Und am zugehörigen Kiosk gibt es für Cent-Beträge süße Kleinigkeiten. Wasser ist gratis.

Der Kinder- und Jugendtreff liegt in fußläufiger Nachbarschaft zur Grundschule Uhlandstraße und zur Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Mit beiden Schulen gibt es Kooperation: einmal bei Sozialkompetenz-Trainings, einmal in Form einer Medien-AG.

In Aufderhöhe wirken Akteure aus dem Treff zudem im Netzwerk „Sei Aufderhöhe – sei fair“ zusammen. Es ist die Grundlage der vorbeugenden Arbeit gegen Gewalt im Stadtteil. Kooperative Fähigkeiten sollen entdeckt und in Aufderhöhe vor Ort eingesetzt werden können.

Info: Instagram oder guenther.schmitz@solingen.de

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