Theater

Kinder freuen sich über „Farben des Feuers“

Marcus Grolle und Renate Kemperdick zeigten, dass ohne das Feuer nichts auf dem Planeten wäre. Foto: Christian Beier
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Marcus Grolle und Renate Kemperdick zeigten, dass ohne das Feuer nichts auf dem Planeten wäre.

Tanz-Theater-Performance von Renate Kemperdick und Marcus Grolle.

Von Tanja Alandt

Solingen. Bei der Tanz-Theater-Performance der beiden Darsteller Renate Kemperdick und Marcus Grolle hatten die Kinder viel Spaß. Im Kleinen Konzertsaal lachten sie bereits bei den ersten Handlungen zu Beginn der Aufführung „Farben des Feuers“ laut los. Diese ausgelassene Freude an dem Stück, bei dem die Tänzer nach dem gescheiterten Versuch, ein Feuer zu entzünden, auf die Reise gehen, um es wiederzufinden, hielt durchgängig bis zum Schluss an. Sie riefen beispielsweise ihre Assoziationen zu einer bestimmten Farbe oder sangen mit. Als am Schluss eine Wunderkerze im angehäuften Sand fackelte, raunte ein „Boah“ oder „Ohhh“ durch den dunklen Saal – ein Junge schrie aber sicherheitshalber nach der Feuerwehr. Die Aufführung am Donnerstag richtete sich an Kinder ab zwei Jahren.

Aufgrund der Corona-Bestimmungen fiel das anschließende rund 20-minütige Spielen mit Kemperdick und Grolle zwar aus, jedoch durfte sich jedes Kind zwei Luftballons von der Bühne aussuchen und mitnehmen. Dieses Angebot nutzten sie sofort und wühlten zudem kurz mit den Händen im Sand.

Schauspieler widmen sich neuen Projekten

Grolle berichtete, dass er das Stück bereits vor zwölf Jahren mit einer anderen Schauspielerin spielte. Seitdem stattdessen Renate Kemperdick mitspielt, wurde es tänzerischer. „Sie hat die akrobatischen Elemente hineingebracht“, berichtete er. Beide waren zufrieden, dass sich die Kinder so gut amüsiert hatten und berichteten, dass es ihnen selber sehr viel Spaß macht und sie dabei selbst zum Kind werden.

Grolle betonte, wie schön und sinnlich unser Planet ist und ohne des Feuers nichts auf dem Planeten wäre. Dies stecke alles in der Geschichte mit drin. Er verwies außerdem auf Prometheus und den Mythos des Feuers.

Nachdem sie sich von ihren diversen Auftritten – unter anderem in Bochum – erholt haben, beginnen sie im April mit den Proben des neuen gemeinsamen Projekts: Macbeth. Die Premiere ist im Februar 2023 angedacht.

Im Juni tritt Kemperdick als „alte Dame“ mit „Der Besuch der alten Dame“ und dem Solinger Stadtensemble wieder im Konzert und Theaterhaus auf. Grolle arbeitet indes an einem Projekt an der Folkwang Universität.

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