Glaube

Themenwoche: Katholiken arbeiten für Schöpfung

Das Organisationsteam stellte die Themenwoche von St. Sebastian vor (v. l.): Veronika Tappert, Wolfgang Kläsener und Bernhard Erkelenz. Foto: Christian Beier
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Das Organisationsteam stellte die Themenwoche von St. Sebastian vor (v. l.): Veronika Tappert, Wolfgang Kläsener und Bernhard Erkelenz.

Seit jeher versucht sich der Mensch darin, das „gute Leben“ zu finden und diesem Anspruch gerecht zu werden. Doch seit jeher birgt dieser Versuch auch die Gefahr des Scheiterns, misslingt die Anstrengung, das eigene Leben umzukrempeln.

Von Moritz Berger

Gerade in der heute beginnenden Fastenzeit überdenkt so mancher seinen Lebensstil. Diesen Weg möchte auch die katholische Kirche begleiten und Interessierten verschiedene Angebote zum Umgang mit der Schöpfung machen. Unter dem Motto „Schöpfung feiern – geschaffen um zu bewahren“ steht daher auch die Themenwoche der Pfarrgemeinschaft St. Sebastian. Zu Beginn der Fastenzeit lädt die Gemeinde ab Sonntag, 6. März, eine Woche lang zu unterschiedlichen Veranstaltungen ein, die sich ebenjenem Thema aus mehreren Perspektiven nähern möchten.

„Gerade die Buntheit des Angebots ist das Besondere an dieser Themenwoche“, erklärt Wolfgang Kläsener vom Organisationsteam. Es handele sich dabei um einen Versuch, das geistliche Leben anders zu gestalten – mit einem „qualitativen Mehrwert“, so der Kirchenmusiker. Damit bündle die Woche verschiedene Angebote, die dem Konzept „Beten und Arbeiten“ zugrunde liegen. „Aber vor allem das Arbeiten, also das Handeln, kommt in unserer Welt oft zu kurz“, führt Bernhard Erkelenz, einer der Organisatoren, aus. Dabei sei es gerade Auftrag der Christen, in die Welt hinauszugehen. „Wer soll denn etwas ändern, wenn wir nicht selbst damit anfangen“, pflichtet Kläsener ihm bei.

Meditative Wanderung und Müllsammelaktion

So steht jeder Tag der Woche unter einem anderen Motto, dass dabei helfe, die Verantwortung für die Schöpfung jeweils aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Dahingehend liegt der Fokus nicht nur auf den vier Elementen der Schöpfung – Erde, Feuer, Wasser, Luft –, sondern ebenso auf Achtsamkeit und Gerechtigkeit. Zudem folge der kommende Mittwoch, 9. März, jener Logik des „Weniger kann mehr sein“, weshalb Interessierte dazu eingeladen sind, für einen Tag konkret auf etwas zu verzichten. Am Abend tausche man sich über die Erfahrungen mit einem Tag ohne . . . aus. Darüber hinaus finden auch an den weiteren Abenden jeweils um 19.30 Uhr Veranstaltungen statt, in denen jenes zentrale Thema der Woche in einem Vortrag aufgegriffen oder sich spirituell angenähert wird.

Dabei kommt der Meditation ebenso wie der Musik eine besondere Rolle zu. So seien alle Chöre mit ihren eigenen Stärken in die Themenwoche einbezogen, um auch in diesem Sinne die Vielfalt zu zeigen.

Weiterhin wird an den Werktagen jeweils morgens zu einem Gottesdienst eingeladen, die von einer besonders gestalteten Messe am Anfang und Ende der Woche umrahmt werden. Neben einer meditativen Wanderung durch das Lochbachtal, steht auch der lokale Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung in Form einer Müllsammelaktion in Ohligs und Wald auf dem Programm.

Themenwoche

Für die Veranstaltungen der Themenwoche „Schöpfung feiern – geschaffen, um zu bewahren“ gelten die 3G-Regeln. Zudem besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Weitere Informationen sowie das gesamte Programm gibt es online: www.sebastian-solingen.de

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